Bundesliga

„Zu diesem Zeitpunkt der Saison sehr heikel“: Neururer kritisiert Tedesco

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Schalke 04 hat sich am Mittwoch kampflos für die K.o.-Phase der Champions League qualifiziert. Dank des Siegs von Lokomotive Moskau gegen Galatasaray kam es auf das Ergebnis der Königsblauen beim FC Porto nicht mehr an. Der Auftritt beim 1:3 gegen den Traditionsklub gab Peter Neururer allerdings zu denken.

„Mit internationaler Klasse hat das nichts zu tun“, so der langjährige Trainer in einer Kolumne für Fußball Bild. „Die Art und Weise, wie Schalke auch in der Bundesliga auftritt, wirft Fragen auf.“ Tatsächlich steht der amtierende Vizemeister nach zwölf Spieltagen nur auf Rang 14. Dabei liegen die Knappen näher an den Abstiegsplätzen als an den europäischen Rängen. Neururer gibt dafür auch Trainer Domenico Tedesco eine Mitschuld. „Jedes Mal werden vier oder fünf Positionen neu besetzt. Er scheint immer noch kein Gerüst gefunden zu haben. Zu diesem Zeitpunkt der Saison halte ich das für sehr heikel!“

„Eine Trendwende sehe ich nicht“

Der Deutsch-Italiener steht seit Wochen auch wegen der mangelnden Konstanz in den Leistungen von Schalke in der Kritik. Allerdings steht der Verein fest zu seinem Erfolgstrainer der Vorsaison. Neururer sieht dennoch die Gefahr, dass die Königsblauen bei einer Niederlage gegen die TSG Hoffenheim am Samstagabend weiter in einen Negativlauf geraten. „Dann fällt der Klub brutal auf den Boden der Tatsachen“, unkt der 63-Jährige. „Und eine Trendwende sehe ich momentan nicht.“ Der bekennende Schalke-Fan Neururer trainierte den Verein in den Jahren 1989 und 1990.

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