1. FC Nürnberg

Zrelak-Comeback nach neun Monaten: „Sehr emotional für mich“

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Der 1.FC Nürnberg hat am 3. Advent gegen Holstein Kiel mal wieder spät eine Führung aus der Hand gegeben. Dem Club droht nach dem 2:2 am letzten Spieltag des Kalenderjahres der Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz. Mit Adam Zrelak gab es dennoch einen Spieler bei den Franken, der sich weitgehend ungetrübt freute.

Der Angreifer feierte sein Comeback, neun Monate nachdem ihn ein Kreuzbandriss aus dem Verkehr gezogen hatte. „Als ich eingewechselt wurde, war das ein sehr emotionaler Moment für mich, ein richtig gutes Gefühl“, zitieren die Nürnberger Nachrichten den Slowaken. Dass er vor dem Ausgleich der Störche in der Nachspielzeit ein entscheidendes Kopfballduell verlor, konnte die Freude über die Rückkehr auf den Platz nicht trügen. Monatelang musste der 25-Jährige in der Reha schuften.

„Zur Not ins Tor“

„Ich fühle mich mental und körperlich stärker“, sagt Zrelak nun. Für den Angreifer ist sicher hilfreich, dass er noch vor der Wintervorbereitung zurück auf den Platz konnte. So sollte er während der ersten längeren Trainingsphase unter Neu-Trainer Jens Keller auf sich aufmerksam machen können. Dies ist auch nötig, da die Offensivabteilung der Franken zumindest auf dem Papier wenig Platz für Zrelak lässt. Michael Frey ist im Sturm weitgehend gesetzt. Auf den Außen, wo der vierfache Nationalspieler ebenfalls auflaufen kann, spielen üblicherweise Robin Hack und Nikola Dovedan. „Zur Not stelle ich mich auch ins Tor“, kommentiert Zrelak mit einem Augenzwinkern. Hauptsache zurück auf dem Feld, lautet seine Devise wohl.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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