Borussia Dortmund

Zorc vermisst nach BVB-Weiterkommen gegen Brügge Tempo am Ball

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Borussia Dortmund hat sich mit einem 0:0 gegen den FC Brügge am Mittwochabend für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Die Hausherren fanden dabei gegen den belgischen Vertreter nur selten zu echten Torchancen. Sportdirektor Michael Zorc bemängelte den Offensivvortrag seines Teams.

„Es war ein sehr zähes Spiel, auch kein gutes Spiel von unserer Seite“, so das BVB-Urgestein gegenüber Sky. Dabei hätte die Partie eine ganz andere Wendung nehmen können, hätte die Mannschaft zwei „hunderprozentige Chancen“ in der 1. Halbzeit genutzt. Christian Pulisic und Marco Reus scheiterten jedoch in bester Schussposition. Danach sei es immer schwerer für die Schwarzgelben geworden, so Zorc. „Wir haben den Ball zu langsam zirkulieren lassen, sie konnten sich immer wieder formieren. Wir haben die Lücke einfach nicht gefunden und es teilweise auch individuell nicht gut gemacht.“

„Zu viel überlegt“

Auch wenn das Weiterkommen für Zorc nach der Partie im Vordergrund stand, ging seine Analyse der durchwachsenen Leistung des Bundesliga-Tabellenführers noch weiter. „Das Balltempo war nicht hoch genug“, beklagte der 56-Jährige. „Jeder hatte einen Kontakt zu viel und hat zu viel überlegt.“ So stand am Ende auf den Statistikzetteln ein Ballbesitzanteil von 74 Prozent, aber auch eine nicht unverdiente Null bei den Toren. Damit gaben die Borussen auch den Gruppensieg aus der Hand. Jetzt sind Zorc und Co. auf Schützenhilfe von Brügge angewiesen, das am letzten Spieltag Tabellenführer Atletico Madrid empfängt. Der BVB trifft zeitgleich auswärts auf die AS Monaco, die als Schlusslicht bereits feststeht.

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