Bundesliga

Zittersieg statt „Feuerwerk“: Schalkes erster Schritt zurück zur Normalität

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Fünf Partien – fünf Niederlagen! Der Saisonstart hat an den Nerven der Spieler des FC Schalke 04 genagt. Der Wunsch von Trainer Domenico Tedesco ließ sich daher gegen den FSV Mainz 05 nicht erfüllen. Am Ende durfte dennoch gejubelt werden.

„Die letzten zehn Minuten wünsche ich niemandem. Da kam dann auch die Angst dazu. Am Ende war es dann doch ein Zittersieg“, gab Manager Christian Heidel gegenüber Sky zu. Die Schalker hatten es gegen Mainz zuvor verpasst, die Begegnung für sich zu entscheiden, unter anderem zwei Aluminiumtreffer von Yevhen Konoplyanka und viele starke Paraden von Gästetorhüter Florian Müller verhinderten einen höheren Erfolg.

Zittersieg statt Feuerwerk

„Wir wollten ein Feuerwerk draus machen im Stadion, das hat die Mannschaft im ersten Durchgang sehr gut gemacht“, lobte Tedesco zwar. Vor allem in der Anfangsphase war die Verunsicherung bis auf den obersten Tribünenplatz greifbar, der Null-Punkte-Saisonstart hat seine Wirkung nicht verfehlt, wie auch der Trainer zugeben musste: „Am Ende ist es ein Zittersieg, weil du eine Leidensphase hattest. Da ist auch die Angst zu verlieren da, das hat man schon gespürt.“

Calmund glaubt an Wende

Das Wie interessiert einen Tag später nicht mehr, Reiner Calmund stellte nüchtern fest: „Entscheidend ist, dass du gewonnen hast. Ich glaube, dass es jetzt deutlich bergauf geht mit dem Personal.“ Ob die Gelsenkirchener vorerst die Rote Laterne abgeben konnten, entscheidet sich im Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Hannover (15.30 Uhr). Sollten die Niedersachsen punktlos bleiben, würde Schalke auf dem 17. Rang belegen.

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