2. Bundesliga

„Ziel ist das erste Spiel im März“: Kaminski plant sein Comeback

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Der VfB Stuttgart befindet sich trotz der guten Serie seit Amtsantritt von Trainer Pellegrino Matarazzo im Aufstiegsrennen auf dem Relegationsplatz hinter Arminia Bielefeld und dem Hamburger SV. Gegen beide geht es für die Schwaben noch ins direkte Duell. Marcin Kaminski hat sich das Spiel gegen den Tabellenführer vorgemerkt.

Der Verteidiger plant sein Comeback gegen die Ostwestfalen. „Ziel ist das erste Spiel im März“, sagt er gegenüber der Bild-Zeitung. Sollte es nicht klappen, könnte der Pole damit aber auch leben. „Eine Woche früher oder später, das ist ganz egal. Die Hauptsache ist, dass ich wieder fit bin und spielen kann.“ Der 28-Jährige hatte sich gleich zum Saisonauftakt gegen Hannover 96 Ende Juli nach einer guten halben Stunde der Spielzeit schwer verletzt.

Rehabilitation als Vater-Tochter-Moment

„Ich habe gefühlt, dass es etwas Schlimmes ist. Ich hatte diese Verletzung noch nie, aber ich wusste sofort: Das muss das Kreuzband sein“, erinnert Kaminski. Die Befürchtung bestätigte sich, der siebenfache Nationalspieler entschied sich in der Folge für eine Operation. Einher ging damit eine intensive Phase der Rehabilitation. Er habe regelrecht wieder das Laufen lernen müssen, sagt Kaminski gar. Immerhin sorgte es für innige Vater-Tochter-Momente, weil das 18 Monate alte Mädchen Stefania Seite an Seite mit dem Papa die ersten Schritte machte. „Sie hat sich abgeschaut, wie ich das mache“, scherzt der Innenverteidiger. Bei den wichtigen ersten Schritten zurück auf dem Platz im Dress des VfB Stuttgart wird das Töchterchen aber aus der Ferne zuschauen müssen.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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