Borussia Dortmund

Zagadou: Kehl sieht Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht

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Dan-Axel Zagadou schraubt in der zweiten Saison bei Borussia Dortmund an seinem Durchbruch. Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielleitung, sieht beim Innenverteidiger noch viel Luft nach oben.

1,93 Meter groß, 90 Kilogramm schwer – Dan-Axel Zagadou bringt eine enorme Athletik mit. Nicht nur das: Der Franzose glänzt mit scharfen, präzisen Pässen ins Mittelfeld und traut sich auch in Topspielen, wie gegen den FC Bayern München (3:2), etwas zu. „Er gibt dem Spiel etwas, was uns sehr guttut“, sagte Sebastian Kehl im kicker. Neben dem Spielaufbau ist das vor allem die Zweikampfquote: 73 Prozent der direkten Duelle entschied er für sich.

Kehl lobt die Stärken

Zudem lasse er sich, obwohl erst 19 Jahre jung, nicht zu schnell nervös machen: „Er bewahrt auch in schwierigen Situationen die Ruhe.“ Zagadou, der „deutlich an Selbstbewusstsein dazugewonnen“ habe und sich in diesem Jahr „in einem anderen Mannschaftsgefüge“ bewege, ist dabei ein Schnäppchen. Er kam 2017 für die geringe Ausbildungsentschädigung von 400.000 von Paris Saint-Germain zu Borussia Dortmund.

Zagadou hat noch Luft nach oben

Inzwischen hat der Abwehrspieler seine Fehlerquote deutlich verringert, auch wenn er im Strafraum teilweise noch zu ungestüm wirkt. Kehl sieht dies als Reifeprozess bei Zagadou, der „noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung“ sei. Die Borussia hatte bei der Verpflichtung gleich einen langfristigen Plan und lotste ihn für insgesamt fünf Jahre bis 2022 in den Ruhrpott.

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