Borussia Dortmund

„Würde umgekehrt auch gelten“: Schneider über Watzke-Hilfsangebot

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Das bedeutendste Spiel im deutschen Fußball, das der Corona-Pandemie bislang zum Opfer fiel, ist wohl ohne Frage das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Die Begegnung hätte am 14. März stattfinden sollen. Bei aller Rivalität der Nachbarn bereitete Hans-Joachim Watzke kürzlich den Königsblauen ein Hilfsangebot.

In einem Interview mit Bild am Sonntag versprach der Geschäftsführer des BVB für den hypothetischen Fall einer Anfrage seitens Schalke, auch dem Lokalrivalen gegenüber solidarisch aufzutreten. „Wenn Schalke um Hilfe bittet, dann würden wir immer Mittel und Wege finden, dies zu tun“, so der Sauerländer. Freilich glaube er nicht, dass es soweit kommen werde. Seine Aussage hat somit eher symbolischen Wert. Und so versteht sie auch Jochen Schneider. „Das ist sehr nett und anständig“, sagt der Sportchef der Knappen gegenüber der Bild-Zeitung.

„Tolles Zeichen“

„Ein tolles Zeichen der Solidarität und selbstverständlich würde das umgekehrt auch gelten.“ Natürlich ist dieses Szenario noch unrealistischer. Schließlich gehört der BVB zu den gesundesten Klubs im deutschen Fußball und demonstrierte dies zuletzt mit seiner Teilhaberschaft an einem Solidarfonds der deutschen Champions-League-Teilnehmer. Schneider und Watzke spielen sich also eigentlich bloß mit Nettigkeiten den Ball zu. „Die Mutter aller Derbys wollen die Fans auch in den kommenden Jahrzehnten noch sehen“, erklärt der Schalke-Boss, warum beide Klubs im Fall der Fälle füreinander da wären.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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