Bundesliga

Wolf über seine Wunschlösung Gomez

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Der Name Mario Gomez überstrahlt beim VfB Stuttgart alles. Die Rückkehr des 32-Jährigen zu den Schwaben ist gleichzusetzen mit einem kleinen Wunder. Trainer Hannes Wolf erklärte die Rolle des Angreifers für die junge Mannschaft.

Kapitän Christian Gentner, Holger Badstuber, Daniel Ginczek, Ron-Robert Zieler – und Gomez selbst bilden den neuen Mannschaftsrat der Stuttgarter. Der für rund 3,5 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg gekommene Stürmer soll sofort eine Führungsposition bei den Schwaben einnehmen und das teils noch sehr unerfahrene Team zum Klassenerhalt führen. „Wenn man Mario Gomez, mit seiner Qualität und seiner Erfahrung im Team hat, ist er einer dieser Ansprechpartner“, erklärte Wolf dem kicker.

Wolf will nicht zu viel Druck auf Gomez ausüben

Die Mannschaft solle an dem 32-Jährigen ein Stück weit „wachsen.“ Der Trainer will den Druck, der auf dem Nationalstürmer, der auch noch die Weltmeisterschaft in Russland im Blick hat, nicht weiter wachsen lassen: „Wir werden natürlich nicht ihm allein den Rucksack umhängen, alle sind gleichermaßen gefordert.“ Die Rückholaktion des Stürmers, der 2009 für 35 Millionen Euro zum FC Bayern München gewechselt war, ist dennoch ein kleines Wunder für den Aufsteiger.

Transfer als Wunschlösung

Wolf konnte zunächst nicht an eine Realisierung glauben: „Erst, als es offiziell vermeldet wurde. Bis dahin dachte ich nur, dass es eine coole Idee wäre.“ Es sei – spätestens nach dem Abgang von Simon Terodde zum 1. FC Köln – klar gewesen, dass ein neuer Spieler geholt werden musste: „Er war natürlich so etwas wie eine Wunschlösung“, sagte der 36-Jährige und gab zu: „Dass der Transfer realisierbar sein würde, war aber lange nicht zu erwarten.“

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