Bundesliga

Wolf ist dem Comeback-Plan „ein paar Wochen voraus“

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RB Leipzig liegt in der ersten Saison unter Julian Nagelsmann gut auf Kurs. In der Bundesliga sind die Sachsen zweiter, in der Champions League winkt die K.o.-Phase. Daran trägt mit Christopher Nkunku bislang nur ein Neuzugang einen hohen Anteil. Hannes Wolf hofft, noch vor der Winterpause ein Wörtchen mitreden zu können.

Der Mittelfeldmann wechselte im Sommer von Schwesternklub RB Salzburg nach Leipzig. Bei der U21-Europameisterschaft im Juni zog er sich einen Knöchelbruch zu, der ein Debüt für den neuen Klub bislang verhinderte. Nun steigert der 20-Jährige aber stetig sein Pensum, macht schon Teile des Mannschaftstrainings mit. „Ich bin dem ursprünglichen Plan ein paar Wochen voraus“, so Wolf gegenüber der Bild-Zeitung. Seine Hoffnung lautet, noch im Kalenderjahr 2019 in den Spielbetrieb einsteigen zu können. „Man merkt, dass es vom Ballgefühl her noch nicht wie vor der Verletzung ist. Aber es wird besser.“

Anziehungskraft der Königsklasse

Mit seinem Debüt würde Wolf auch eine Entscheidung des Klubs rechtfertigen, die im Spätsommer durchaus für Aufsehen sorgte. RB Leipzig meldete den Neuzugang für die Gruppenphase der Champions League, ließ dafür unter anderem Landsmann Stefan Ilsanker aus dem Kader. „Das war schon ein schönes Zeichen und hat gut getan“, sagt der Grazer. Die Anziehungskraft der Königsklasse ist groß. „Als ich gegen Lyon und St. Petersburg auf der Tribüne saß und die Hymne kam, das war schon beeindruckend.“ Für eine Rückkehr auf den Rasen muss Wolf aber noch an sich arbeiten. Unter anderem muss er noch Masse zulegen. Während der Verletzung nahm er zuviel Gewicht ab. „Ich pendele zwischen 68 und 70 Kilo, hätte aber gerne 71“, so der vielseitige Offensivspieler.

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