Borussia Dortmund

Witsel erklärt seinen BVB-Wechsel: „Hatte vom ersten Tag dieses Gefühl“

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Borussia Dortmund hat mit der Verpflichtung von Axel Witsel einen Volltreffer gelandet. Der Nationalspieler Belgiens fungiert im Mittelfeld als Stabilisator, der mit Zweikampfstärke und hoher Passqualität der Offensive den Rücken freihält. Im Sommer stachen die Schwarzgelben große Konkurrenz aus.

Dem Vernehmen nach waren unter anderem zahlungskräftige englische Klubs hinter dem 29-Jährigen her. Der entschied sich sozusagen aus dem Bauch heraus für den BVB. „Für mich ist wichtig, dass der Trainer mich mag“, so Witsel gegenüber der Funke Mediengruppe. „Dieses Gefühl hatte ich vom ersten Tag an. Nicht nur beim Trainer sondern auch beim Geschäftsführer, beim Sportdirektor und allen anderen im Klub.“ Es sei eine gute Voraussetzung gewesen, um sich in Dortmund wohl zu fühlen. „Auch deshalb habe ich mich schnell für den BVB entschieden.“

Er ist kein Schreihals

Witsel hat sich schnell als Glücksfall für den Tabellenführer herausgestellt. Einen Spieler mit seiner Gravitas, Erfahrung und Qualität bekommt ein Verein wie der BVB nicht alle Jahre. Der 99-fache Nationalspieler ist auf dem Platz ein unangefochtener Führungsspieler. „Mir kommt es nicht so vor, als wäre ich der Boss“, sagt er dennoch. Es sei nicht seine Art, Mitspieler anzuschreien. „Wenn ich etwas zu sagen habe, dann sage ich es demjenigen direkt ins Gesicht.  Ruhig und jederzeit ehrlich, auch wenn es unangenehm sein könnte. Vielleicht ist es das, was meine Mitspieler an mir mögen.“ Witsel trifft mit Dortmund am heutigen Samstag auswärts auf den VfB Stuttgart. Er ist bisher in allen zehn Pflichtspielen seines neuen Teams zum Einsatz gekommen. Bei seinen Debüts in DFB-Pokal bei Greuther Fürth und in der Bundesliga gegen RB Leipzig gelang ihm jeweils ein Tor.

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