Bayer 04 Leverkusen

Wird Jedvaj zur Wendell-Alternative? Das sagt Herrlich

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Bayer Leverkusen hat sich im Sommer auf dem Transfermarkt recht zurückhaltend präsentiert. Die Werkself weist eine positive Transferbilanz auf, nicht zuletzt weil Benjamin Henrichs im August zur AS Monaco verkauft wurde. Allerdings fehlt es Heiko Herrlich nun auf den defensiven Außenbahnen an Alternativen. Immerhin spielt sich Tin Jedvaj in den Vordergrund.

Der 22-Jährige spielte während der Länderspielpause für Kroatien zweimal auf der ungewohnten linken Seite. Beim 3:2-Sieg gegen Spanien gelang ihm ein Doppelpack, auch beim 1:2 gegen England wusste der Rechtsfuß zu überzeugen. Es könnte ihm bei Bayer neue Möglichkeiten öffnen. Die Werkself könnte eine Alternative zu Stammspieler Wendell gut gebrauchen. Der Brasilianer wirkt überspielt, ist aktuell ein Schatten seiner selbst. „Das gibt uns Optionen für die Zukunft“, so Herrlich gegenüber der Bild-Zeitung vielsagend über Jedvajs Auftritte mit Kroatien.

„Tin fühlt sich im Zentrum am wohlsten“

Bisher ist der Defensivspieler vor allem in der Abwehrzentrale und hinten rechts zum Einsatz gekommen. Die linke Seite wäre für den Vize-Weltmeister im Dress der Rheinländer Neuland. „Er muss die Rolle auch mit Überzeugung annehmen, denn Tin fühlt sich im Abwehr-Zentrum am wohlsten“, so Herrlich. In der laufenden Spielzeit ist der 18-fache Nationalspieler in insgesamt neun Spielen zum Einsatz gekommen. Obwohl er unter dem Ex-Profi keine unumstrittene Stammkraft ist, verlängerte der Klub den Vertrag mit Jedvaj im Oktober bis 2023. Dabei dürfte seine Vielseitigkeit ein gewichtiges Kriterium gewesen sein.

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