Borussia Dortmund

„Wir haben lange herumgebastelt“: Zorc erklärt die BVB-Stabilität bei Standards

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Borussia Dortmund unterlag in den vergangenen Jahren einer chronisch wirkenden Schwäche bei gegnerischen Standards. In der Vorsaison kassierte das Team von Lucien Favre in der Bundesliga 19 Gegentreffer nach ruhendem Ball. Diese Schwachstelle hat der BVB erfolgreich geschlossen. Michael Zorc erklärt.

„Wir haben lange daran herumgebastelt. So wie wir es im Moment spielen, passt es am besten: Einige spielen gegen den Mann, einige frei im Raum“, so der Sportdirektor gegenüber dem kicker zur Deckung im Strafraum. Wie die Mannschaft bei Hereingaben verteidigen soll, war im Vorjahr immer wieder Thema. Einige Spieler wirkten intensiv auf das Trainerteam ein, das eigentlich ein klarer Verfechter der Raumdeckung ist. In der Mischform hält sich der BVB nun oft schadlos. Dem Fachmagazin zufolge kassiert Dortmund nur 21 Prozent seiner Gegentore nach Standards, dies sei der zweitbeste Wert in der Bundesliga.

„Muss immer wieder trainiert werden“

Für Zorc liegt es daran, dass das Team besser gemeinsam verteidige. „Es geht um das Bewusstsein dafür. Das muss immer wieder geschärft und trainiert werden und ist genauso wichtig wie die Qualität einzelner Kopfballspieler.“ Damit spricht der Sportdirektor einen wichtigen Umstand an. Immerhin spielt der BVB inzwischen seit Monaten mit drei Innenverteidigern und hat somit schon auf dem Papier mehr Kopfballstärke an Bord. Fraglos gebührt ein großer Anteil an der neuen Stabilität dabei aber dem Abwehrchef Mats Hummels.

„Mats oft Retter in der Not“

Der Rückkehrer vom FC Bayern fungiert nicht zuletzt als Organisator und ordnet gemeinsam mit Torhüter Roman Bürki die Reihen des BVB. Darüberhinaus ist der Weltmeister von 2014 selbst ein Herrscher der Lüfte. „Mats war kopfballmäßig oft Retter in der Not. Das ist ein entscheidender Faktor“, lobt Zorc. Auch dank des Transfers mit dem FC Bayern ist die Quote des BVB bei Luftduellen dem Fachmagazin zufolge stark gestiegen. Vorige Saison gewann Dortmund 57,3 Prozent, nun sind es 61,1.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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