Borussia Dortmund

Winter-Transfers: Auf diesen drei Positionen könnte Dortmund suchen

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Borussia Dortmund geht als komfortabler Herbstmeister in die Winterpause. Die große Kaderbreite ist ein Schlüssel für die starke Hinrunde, die das Team von Trainer Lucien Favre hinlegte. Mit Neuzugängen im Winter ist nicht zwingend zu rechnen. Allerdings gibt es durchaus Positionen, auf die der BVB ein Auge werden könnte.

Sobald das Transferfenster im Januar öffnet, dürfte es für die Schwarzgelben vor allem darum gehen, den Kader zu verschlanken. Nach der Leihe von Sebastian Rode zu Eintracht Frankfurt gilt Shinji Kagawa als erster Kandidat für einen Wechsel. Aus dem Klub-Umfeld ist zu hören, dass er sich seinen Traum von einer Station in Spanien erfüllen dürfte. Der FC Sevilla gilt nach Informationen des kicker als Hauptinteressent. Auch Jeremy Toljan oder Alexander Isak könnten wohl gehen. Direkten Ersatz für die Reservisten braucht Dortmund nicht. fussball.news nennt dennoch drei Positionen, auf denen der Tabellenführer suchen könnte.

1. Außenverteidiger

Gerade langfristig sind die defensiven Außenbahnen wohl die größte Baustelle, auch weil Toljan nach seinem Transfer im Sommer 2017 floppte. Mit Lukasz Piszczek (33) und Marcel Schmelzer (im Januar 31) spielen die beiden einzigen Feldspieler über 30 im BVB-Kader auf der Außenverteidiger-Position. Achraf Hakimi ist bis 2020 von Real Madrid ausgeliehen. Selbst wenn der BVB wider Erwarten einen permanenten Kauf des Marokkaners hinbekommen sollte, zeichnet sich mittel- und langfristig weiterer Bedarf ab. Deshalb ist hier wohl am ehesten ein Neuzugang denkbar. Eine Traumlösung wäre zum Beispiel Kevin Mbabu vom BSC Young Boys. Der Schweizer wäre im Sommer beinahe in Frankfurt gelandet, dürfte nach starken Auftritten auch in der Champions League nicht mehr lange in Bern spielen.

2. Stürmer

Dortmund hat im Sommer lange auf die passende Gelegenheit gewartet, einen Stürmer zu verpflichten. Mit Paco Alcacer hat der Klub ein gutes Händchen bewiesen. Die Torquote des Spaniers ist atemberaubend, er trifft in der Bundesliga etwa alle 42 Minuten. Allerdings ist er der einzige Stürmer mit eingebauter Torgarantie. Sein erster Ersatz, Mario Götze, spielt eher notgedrungen in der Spitze. Auch wenn er es immer besser macht, könnte Dortmund einen echten Stürmer dazu holen. Auch und gerade, weil Alcacer mit hartnäckigen muskulären Problemen noch kein Vollzeit-Spieler ist. Es böte sich an, einen anderen Typen zu verpflichten, der idealerweise etwas mehr Körperlichkeit ausstrahlt. Sebastien Haller wird aus Frankfurt natürlich nicht loszueisen sein, wäre aber ein Spielertyp, der dem BVB noch fehlt.

3. Flügelspieler

Auf den offensiven Außen geht es nicht um den akuten Bedarf. Mit Jadon Sancho und Raphael Guerreiro sowie Jacob Bruun Larsen und Christian Pulisic teilen sich vornehmlich vier Spieler die Aufgaben in Bundesliga, Pokal und Königsklasse. In der Hinterhand stehen auch noch Marius Wolf und Maximilian Philipp bereit. Allerdings wird Pulisic, wie im BVB-Umfeld seit Monaten zu hören ist, im Sommer seinen Abschied nehmen. Und auch bei Sancho ist die Frage, wann Dortmund ein Angebot bekommt, das nicht abzulehnen ist. Deshalb könnte es Sinn machen, schon jetzt einen Spieler zu verpflichten, damit er sich langsam aber sicher an die Bundesliga gewöhnen kann. Das gilt natürlich insbesondere für den Fall, dass nicht etwa ein fertiger Star wie Thorgan Hazard kommen soll, sondern eher ein Rohdiamant wie Pedrinho oder Callum Hudson-Odoi, um die sich schon länger Gerüchte ranken.

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