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Bundesliga

Wiedwald poltert nach Testspielniederlage: „Hoffe, dass sich jeder ärgert“

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Aus Gießen berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Eintracht Frankfurt hat sich vor rund 7.000 Zuschauern im Testspiel gegen den Regionalligisten FC Gießen mit 1:3 blamiert. Torhüter Felix Wiedwald fand danach deutliche Worte.

Eintracht Franfurt kämpfte im Testspiel gegen den FC Gießen zwar nicht um Punkte – doch etwas mehr hätte es trotzdem sein dürfen. „Wir haben nicht das gezeigt, was wir können“, stellte Felix Wiedwald gegenüber fussball.news fest. Den Einsatz von den vier U-19-Akteuren Felix Irorere, Abdulkerim Cakar, Fynn Otto und Jip Molenaar wollte er dabei nicht als Ausrede gelten lassen: „Man hat gemerkt, dass sie nervös waren. Das ist aber ganz normal.“ Stattdessen nahm er die erfahrenen Kräfte in die Pflicht: „Wir hatten vier bis fünf potenzielle Stammspieler im Team. Da hätten wir uns besser verkaufen müssen.“

Wiedwald hofft auf selbstkritische Aufarbeitung

An Wiedwald selbst lag es nicht, der 29-Jährige agierte solide und hielt, was es zu halten gab. „Ich spiele nicht so oft. Da ärgern mich dann drei Gegentore und die Niederlage gegen einen Regionalligisten“, so der Schlussmann. Er wünscht sich auch innerhalb des Teams einen selbstkritischen Umgang mit der Niederlage: „Ich hoffe, dass sich jeder ärgert.“ Wiedwald nahm aber auch einen positiven Aspekt gegen einen hochmotivierten Gegner mit: „Es ist besser, gegen so ein Team zu spielen, als gegen eine schwächere Mannschaft Däumchen zu drehen.“

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