Bundesliga

Wieder gepatzt: Rückendeckung für Pavlenka

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Jiri Pavlenka hat schon wahrlich rosigere Wochen erlebt. Der Stamm-Handschuhträger von Werder Bremen hatte im Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) erneut einige schwache Momente. Sorgen machen um seinen Stammplatz muss er sich (noch) nicht, Pavlenka empfängt unterstützendes Wortgut aus den eigenen Reihen.

Beim 0:1 aus Sicht von Werder Bremen sah Jiri Pavlenka zumindest nicht gut aus. Das 0:2 ging dann allein auf seine Kappe, als er überhastet aus dem Tor stürmte und nicht an den Ball kam. Das Spiel ging am Ende mit 3:1 für Borussia Mönchengladbach in die Wertung. Pavlenka gab einmal mehr eine extrem unglückliche Figur ab, Werders Stammkeeper steckt im Leistungstief.

Unterstützung von Kohfeldt

„Pavlas ist nicht mental angeknockt“, stärkt Florian Kohfeldt seiner Nummer eins via DeichStube den Rücken. Statt nur die Schuld bei Pavlenka zu suchen, prangert der Werder-Trainer auch das Verhalten seiner Vorderleute an: „Da ist kein Druck auf den Ballführenden, da ist kein Kettenverhalten und dann ist es natürlich auch keine perfekte Entscheidung vom Torwart.“

Kapino scharrt mit den Hufen

Pavlenka muss sich anschicken, seine Formdelle schnellstmöglich zu überwinden. Der 27-Jährige schien aufgrund der zuvor hervorragenden Leistungen unantastbar, sein Standing hat allerdings Kratzer erhalten. Und mit Stefanos Kapino verfügt der SVW über eine starke Alternative. Maximilian Eggestein, der in Gladbach ebenfalls keine gute Leistung zeigte, springt Pavlenka zur Seite: „Es ist egal, ob Jiri da bei dem Gegentor rauslaufen muss oder nicht. Keiner bekommt bei uns allein die Schuld. Das war nicht nur sein Fehler, das können wir besser lösen. Es war ein Kommunikationsfehler, das passiert im Fußball.“

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