2. Bundesliga

Wie Wolfsburg seinen Stars mit einer Drohung Beine machte — Beierlorzer Trainer-Kandidat?

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Mit Ach und Krach rettete sich der VfL Wolfsburg in die Relegation gegen Holstein Kiel. Ausschlaggebend war der Sieg am 34. Spieltag gegen den 1. FC Köln. Auch wenn es für die Domstädter um nichts mehr ging, der Effzeh als abgeschlagener Letzter feststand, war die Leistung der Wölfe überraschend. Sport Bild will nun erfahren haben, wie Geschäftsführer Wolfgang Hotze das Team mit einer Drohung motivierte.

Am Mittwoch vor dem Abstiegs-Endspiel gegen Köln habe der 65-Jährige zur Mannschaft gesprochen und dabei angekündigt, kein Spieler werde Wolfsburg bei eventuellem Abstieg ohne Weiteres verlassen dürfen. Nötigenfalls werde der Verein Spieler in der zweiten Liga auf der Tribüne schmoren lassen, soll der scheidende Geschäftsführer mitgeteilt haben. Zuvor sei es in der Kabine weniger um die Situation der Wölfe als um die persönliche Zukunft der Spieler gegangen.

Kommt Beierlorzer als neuer Trainer?

Dank der Verbindung zu Volkswagen kann Wolfsburg auch bei einem Scheitern in der Relegation aus einer Position der finanziellen Stärke argumentieren, sodass der Klub auf keine Verkäufe angewiesen wäre. Dies dürfte auch die Arbeit von Jörg Schmadtke erleichtern, der spätestens zum 01. Juli als Geschäftsführer einsteigen soll. Die Trainer-Frage dürfte die wichtigste Aufgabe des Managers werden. Bruno Labbadia werden trotz Vertrags bis 2019 nur geringe Chancen auf eine Weiterbeschäftigung eingeräumt. In Trainer-Kreisen werde gemunkelt, so Sport Bild, dass Achim Beierlorzer ein Kandidat in Wolfsburg sei. Der 50-Jährige, der jahrelang in verschiedenen Bereichen für RB Leipzig arbeitete, führte in der abgelaufenen Saison als Nachfolger von Heiko Herrlich den SSV Jahn Regensburg als Aufsteiger auf einen sensationellen fünften Platz in der zweiten Liga.

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