Bundesliga

Wie Skjelbred mit seiner Reservisten-Rolle umgeht

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Der Kampf um die Stammplätze ist bei Hertha BSC ungemein groß – vor allem im zentralen Mittelfeld. Per Ciljan Skjelbred hat seinen festen Platz vorerst verloren. Mit dieser für den Norweger neuen Situation geht der Routinier aber gelassen um.

Per Ciljan Skjelbred ist vielen als Stammspieler von Hertha BSC ein gewohnter Begriff. Doch seit drei Spielen in Folge findet sich der Norweger auf der Berliner Ersatzbank wieder. „Ich kann nur volle Pulle im Training geben“, meint der Routinier auf der Vereinshomepage. „Ich bin 30, ein anderer Spielertyp werde ich nicht mehr.“ Der Nordeuropäer müsse Trainer Pal Dardai von den Qualitäten überzeugen, die er habe. In den vergangenen Jahren habe das immer geklappt.

Lob für die Defensivarbeit

Nach einer Saison auf Leihbasis bei der Alten Dame wechselte Skjelbred zur Saison 2014/15 für rund eine Million Euro Ablöse fest vom Hamburger SV an die Spree. Seither kommt der Nationalspieler auf die Erfahrung von 149 Pflichtspielen für HBSC. Für seine Teamkollegen hat er indes nur Lob übrig: „Die Jungs, die zuletzt gespielt haben, haben es defensiv gut gemacht, vor allem in München (0:0; Anm. d. Red.).“

„Natürlich möchte ich immer spielen“

Skjelbred scheint die ganze Sache mit Humor zu nehmen. Auch wenn es ihn sicherlich wurmt, in den vergangenen drei Spielen auf keine Einsatzminuten gekommen zu sein, betont er: „Hey, wir sind eine Mannschaft, ab und zu muss jeder mal auf die Bank.“ Gerade müsse er auf der Bank Platz nehmen – in ein oder zwei Wochen könne es ein anderer sein. Man müsse die Meinung des Trainers akzeptieren, sagt Skjelbred, was für ihn völlig in Ordnung sei. Aber: „Natürlich möchte ich immer spielen.“

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