2. Bundesliga

Wettbieten um slowakisches Sturmtalent: So viel kann der HSV für Bozenik bezahlen

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Auf der Suche nach einem neuen Stürmer hat sich der Hamburger SV wohl auf den Slowaken Robert Bozenik festgelegt. Der 20-Jährige von MSK Zilina gilt als die Wunschlösung für die Offensive. Nun hat sich Sportvorstand Jonas Boldt erstmals öffentlich zu den Wechselgerüchten geäußert.

„Ein junger, talentierter Spieler. Wir müssen gucken, ob irgendwo eine Tür aufgeht“, sagte der Jonas Boldt bei einer Presserunde im Trainingslager im portugiesischen Lagos. Was der Sportvorstand des Hamburger SV damit meint: Aktuell ist der slowakische Nationalspieler für den Club zu teuer. Angeblich fordert Zilina bis zu fünf Millionen Euro Ablöse. Hinzu kommt das Interesse von Feyenoord Rotterdam. Machen die Niederländer tatsächlich ernst, hat Boldt wohl keine Chance auf eine Verpflichtung.

HSV plant perspektivisch

Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, seien die Rothosen bereit, drei Millionen Euro für Bozenik zu zahlen. Für die Verantwortlichen gehört er wohl zum engsten Kandidatenkreis, da ihm perspektivisch auch der Durchbruch in der Bundesliga zugetraut wird. Deshalb soll sich der HSV beispielsweise gegen eine Verpflichtung des Kölners Simon Terodde entschieden haben. Derzeit stehen Cheftrainer Dieter Hecking mit Lukas Hinterseer und Martin Harnik zwei formschwache Angreifer zu Verfügung, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Mit US-Stürmer Bobby Wood wird derweil so gut wie nicht mehr geplant. Der 27-Jährige darf den HSV bei einem Angebot verlassen. Bozenik wiederum wäre eine sinnvolle Verstärkung des Kaders. Offen bleibt, ob sich beide Clubs bis zum Ende der Transferperiode auf eine Ablöse einigen können. Viel Handlungsspielraum haben die klammen Hamburger jedenfalls nicht.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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