Bundesliga

Werner über seine Verlängerung: „Deshalb bin ich kein Angsthase“

on

Die Zukunft von Timo Werner hat über den Sommer hinweg viele Schlagzeilen bestimmt. Für viele Beobachter schien sein ablösefreier Wechsel von RB Leipzig zum FC Bayern nach der Saison vorprogrammiert. Doch kürzlich verlängerte er seinen Vertrag bei den Sachsen. Der Nationalspieler erklärt.

„Es war schlussendlich meine Entscheidung, dass ich jetzt, mit 23, noch nicht so weit bin, zum nächsten Verein zu gehen“, so der Angreifer gegenüber Sport Bild. „Ich möchte in Leipzig den nächsten Schritt machen.“ Wichtig ist ihm die Klarstellung, dass sein Entscheid auf einer sportlichen Bewertung basiert. „Ich lebe im Hier und Jetzt und bin deshalb kein Angsthase oder sensibel“, so Werner. Tatsächlich ist ja auch nicht gesagt, dass er überhaupt länger in Leipzig bleibt. Dank einer Ausstiegsklausel könnte weiterhin am Ende der Spielzeit ein Vereinswechsel stehen. Neu ist, dass der Tabellenführer davon finanziell profitieren würde.

Werner will künftig „eher schweigen“

Die Spekulationen um seine Person hat Werner freilich selbst mitverursacht. „Wenn man bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, gibt es eigentlich nur einen Verein, zu dem man wechseln kann“, hatte er im Dezember nach einem Auswärtsspiel gegen den FC Bayern gesagt. „Wir möchten immer ehrliche, authentische Spieler, aber im Endeffekt lehrt mich der Vorgang, eher zu schweigen“, reagiert Werner nun. Schließlich habe er seinerzeit nicht nur auf die Münchner angespielt, sondern auch auf Vereine im Ausland. Daraus sei eine Festlegung auf den Rekordmeister konstruiert worden.

Rat von Löw

Unterstützung habe er in den vergangenen Monaten derweil unter anderem von Joachim Löw erhalten. Der Bundestrainer habe gerade unter Hinweis auf die Ankunft von Julian Nagelsmann bei RB Leipzig einen Verbleib als gute Option dargestellt. „Egal, wie ich mich entscheiden werde, es sei kein Rückschritt, in Leipzig zu verlängern“, berichtet Werner vom Gespräch mit Löw. „Er hält Nagelsmann für einen Trainer mit Potenzial, der mich weiterbringen kann.“ Als Beispiele habe der Bundestrainer Serge Gnabry und Niklas Süle angebracht, die bei der TSG Hoffenheim unter Nagelsmann spielten.

About Lars Pollmann

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.