Bundesliga

Werner: „Haben selbst nicht so richtig glauben können, was hier passiert“

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Sollte es noch auch nur den Hauch einer Krise rund um RB Leipzig gegeben haben, nachdem das Team von Julian Nagelsmann unter der Woche infolge von vier Spielen ohne Sieg in der Bundesliga im DFB-Pokal den VfL Wolfsburg mit 6:1 vermöbelte, hat die Elf um Timo Werner nun endgültig für Klarheit gesorgt. Das 8:0 gegen den 1.FSV Mainz 05 hatte historische Ausmaße.

Der Nationalspieler hatte daran entscheidenden Anteil, bestellte einen Dreierpack und legte drei der übrigen fünf Treffer für Kollegen auf. „Wie wir von der ersten Minute gespielt haben, war Wahnsinn“, sagte er beim TV-Sender Sky zur unglaublichen Leistung der Sachsen. „Wir sind selbst in der Kabine gesessen und haben es nicht so richtig glauben können, was hier passiert.“ Bereits zur Halbzeit stand es 5:0, im zweiten Durchgang dauerte es nicht lange bis zum sechsten und siebten Treffer.

Zwei Siege als „Statement“

„Danach ist Yussuf Poulsen zu mir gekommen und hat gefragt, wie hoch das noch ausgehen soll“, so Werner. Tatsächlich aber schaltete das Team dann doch einen Gang runter, lediglich der Stürmer schnürte spät noch seinen Dreierpack. Völlig zurecht setzte er anschließend die Partie in den Kontext des Kantersiegs im DFB-Pokal und bezeichnete die beiden Darbietungen von RB Leipzig als „Statement“. Tabellarisch verhalf es dem Klub zurück in die Top drei, die Sachsen sind zurück in der breiten Spitzengruppe der Bundesliga.

Froh über Ende der Langeweile

Die ungeahnte Spannung im Oberhaus findet Werner äußerst erfreulich. „Es war jahrelang sehr langweilig, es gab einen Verein, der seine Kreise gezogen hat.“ In der laufenden Saison gebe es vier oder fünf Teams, die ihre Aufgaben herausragend erledigen und so Druck auf Serienmeister FC Bayern ausüben. „Ich bin froh, dass wir dabei sind“, so der Nationalspieler. „Wenn Frankfurt jetzt die Bayern schon 5:1 daheim weghaut und Gladbach es in Leverkusen bestätigt, macht es Spaß.“ Zunächst steht jedoch die Champions League auf dem Programm. Am Dienstagabend kann RB bei Zenit St. Petersburg einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gehen.

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