Bundesliga

Werner: Deshalb lehnte FC Bayern einen 25-Millionen-Transfer ab

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Der FC Bayern München hat im vergangenen Sommer über einen Transfer von Timo Werner diskutiert. Der Angreifer wäre vor seiner Vertragsverlängerung vergleichsweise günstig zu haben gewesen. Allerdings entschieden sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Trainer Niko Kovac aus ganz bestimmten Gründen gegen diesen Transfer.

Timo Werner ließ im Dezember 2018 durchblicken, dass er sich als nächsten Karriereschritt den Wechsel zum FC Bayern München vorstellen kann: „Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, kommt ja nur ein Verein in Frage.“ Danach folgte monatelang keine Bestätigung und schließlich verlängerte Timo Werner bei den Sachsen bis 2023. Trainer Niko Kovac soll nach Sport Bild-Informationen aber nicht auf diesen Transfer gepocht haben, obwohl dieser für 25 Millionen Euro vergleichsweise günstig zu haben gewesen wäre.

Sonderlob für Lewandowski

Hasan Salihamidzic erklärte das Nein zu dem Angreifer, der aktuell mit 18 Bundesligatreffern der zweitbeste Torschütze hinter Robert Lewandowski ist: „Timo Werner ist ein guter Spieler, der eine hervorragende Hinrunde gespielt hat. Allerdings haben wir Robert Lewandowski. Robert ist ein Stürmer, der zu unserer Spielweise ideal passt.“

Salihamidzic vergleicht die Stürmer

Und genau daran zweifelten die Verantwortlichen beim 23 Jahre alten Stürmer von RB: Würde er gegen tiefstehende, verteidigende Gegner zurechtkommen? Salihamidzic verglich die beiden Topangreifer weiter: „Robert hat die Fähigkeit, sich auf engem Platz zu orientieren, die Technik, sich in engen Räumen zu bewegen und mit dem Ball außergewöhnliche Lösungen zu finden. Timo Werner braucht mit seiner Schnelligkeit mehr Räume, die hatte er in dem System, das Leipzig gespielt hat.“

Bereut der FC Bayern inzwischen diese Entscheidung?

Unter dem neuen Coach Julian Nagelsmann erkennt der Sportdirektor des FC Bayern zwar eine Modifizierung der Spielweise, sagte aber auch: „Das System bei RB hat sich nun zwar geändert, aber dennoch ist es vorne nicht so eng wie bei uns.“ Zudem gab es Bedenken darüber, dass Werner kein Flügelspieler sei und für ihn in der Zentrale kein Platz gewesen wäre. Ob sich diese Entscheidung angesichts der aktuellen Personalnot rächt?

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