Bundesliga

Werders Vorgehensweise bei Pizarro

on

Es war eine der Fußballromanzen in diesem Sommer: Werder Bremen sicherte sich die Dienste des vereinslosen Claudio Pizarro, der damit an alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Vor dem über die Bühne gegangenen Deal ließen die grün-weißen Verantwortlichen jedoch oberste Vorsicht walten.

Es kam wie aus heiterem Himmel, plötzlich war er da: Claudio Pizarro unterzeichnete Ende Juli einen bei seinem Herzensklub Werder Bremen einen Vertrag über eine Saison. Dass zuvor über dieses bevorstehende Geschäft nichts in den Medien zu lesen war, liegt vor allen Dingen an der Herangehensweise der Bremer Verantwortlichen.

„Besonders vorsichtig gewesen“

„Als wir Claudio im vergangenen Sommer verpflichten wollten, war es uns ganz wichtig, dass das Thema nicht vorher als Gerücht durch die Medien geistert“, erklärt Sportchef Frank Baumann gegenüber der DeichStube und ergänzt: „Deshalb sind wir besonders vorsichtig gewesen.“ Der Manager stand einst selbst mit Pizarro auf dem Platz.

Heimliches Einchecken im Hotel

Im weiteren Verlauf verrät Baumann einige Details von der Abwicklung des Deals. „Also sind wir den Umweg über Hannover gegangen. Später Abendflug, Claudio hat heimlich im Hotel eingecheckt und ich habe ihn morgens mit dem Auto abgeholt“, so Baumann. „Im Weserstadion haben wir dann alles klar gemacht und die Verpflichtung am Nachmittag verkündet.“ Pizarro absolvierte bislang fünf Pflichtspiele mit einer Vorlage.

About Andre Oechsner

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.