Bundesliga

Wenger sieht Bayern-Krise gelassen

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Bei Bayern München gibt es aufgrund der sportlichen Situation derzeit Diskussionen um Trainer Niko Kovac. Nachdem dieser unlängst Rückendeckung aus Frankfurt erhielt, meldet sich nun ein weiterer prominenter Fürsprecher des Kroaten zu Wort.

Von 1996 bis Sommer 2018 war Arsene Wenger Trainer Arsenal Londons, wurde dort zur Ikone, ehe er sein Amt niederlegte. Am heutigen Samstag kehrte er für das Abschiedsspiel Per Mertesackers auf die Trainerbank zurück. Dort sitzt in München auch noch Niko Kovac, der allerdings immer wieder in die Kritik gerät. Wenger wundert sich darüber: „Ich bin wie viele in Deutschland etwas überrascht über diese Situation“, sagte er nach dem Spiel. Dennoch mache er sich „keine Sorgen um den FC Bayern“, so der Franzose. Wie die aktuelle Situation in München zu lösen ist, dafür hatte er eine Idee: „Das Wichtigste ist jetzt, dass man innerhalb des Vereins Ruhe und Stabilität behält.“

Wenger genießt die Ruhe

Ruhe und Stabilität gab es vor allem in den letzten Momenten seiner Amtszeit in London nicht immer. Diese hat Wenger nun allerdings, seit er ohne Job ist: „Ich habe 35 Jahre lang als Trainer gearbeitet, ohne eine Pause zu haben. Da sind zwei, drei Monate Ruhe vielleicht nicht schlecht“, erklärte der 68-Jährige. Wohl auch deswegen ließ er seine berufliche Zukunft bewusst offen: „Aber wann ich wieder arbeiten werde und wo ich wieder arbeiten werde, kann ich nicht sagen.“

About Stefan Katzenbach

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