Bundesliga

Wenger rät Bayern: An Kovac festhalten und Verantwortung an Ex-Spieler übertragen

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Der FC Bayern befindet sich während der Länderspielpause im Krisenmodus. Nach vier sieglosen Spielen in Serie ist vor allem Chefcoach Niko Kovac in die Kritik geraten. Trainer-Legende Arsene Wenger rät dem Rekordmeister, die Ruhe zu bewahren.

„Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sind stark genug, um dagegen anzukämpfen“, so der Elsässer im Interview mit Sport Bild. „Sie haben Niko Kovac das Vertrauen gegeben, müssen an ihm festhalten.“ Dass der 68-Jährige für mehr Zeit für einen Kollegen plädiert, kommt wenig überraschend. Schließlich war er zuletzt unglaubliche 22 Jahre für den FC Arsenal aktiv. Kaum ein Trainer hat einen Verein so entscheidend geprägt wie Wenger es bei den Gunners tat. Mehrfach sollen die Münchner um ihn gebuhlt haben, immer siegte die Loyalität zu den Londonern.

Lahm und Kahn Kandidaten für Führungsrollen

Wenger sieht den FC Bayern derweil trotz seiner aktuellen Schwächephase gut aufgestellt. Das Führungsduo Hoeneß und Rummenigge werde noch ein paar Jahre das Zepter in der Hand halten, prognostiziert er. „Sie müssen den Wechsel organisieren“, sagt er allerdings auch. „Es ist besser, dass die Macht bei früheren Spielern bleibt. Denn Fußball ist etwas, das innerhalb des Körpers lebt. Das kann man nicht an der Universität lernen. Es ist eine Mixtur aus tiefgehendem Wissen und Erfahrung aus dem Wettbewerb.“ Philipp Lahm oder Oliver Kahn seien dafür Kandidaten, so Wenger. Ersterer ist allerdings als Chef des DFB-Organisationskomitees der Europameisterschaft 2024 für die nächsten Jahre nicht verfügbar.

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