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Wenger plant Einstieg in nächsten Job ab Januar

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Unglaubliche 22 Jahre lang lenkte Arsene Wenger die Geschicke des FC Arsenal. Im Sommer erfolgte die Trennung. Der Elsässer gönnte sich eine kurze Auszeit. Nun will er wieder in einen Job einsteigen. Über das wo und was gibt es noch keine Klarheit.

„Ich glaube, am 1. Januar geht es wieder los“, bestätigt der 68-Jährige gegenüber Sport Bild. „Ich bin gut ausgeruht. Bin wieder bereit zu arbeiten.“ In welcher Funktion er arbeiten werde, stehe dabei noch nicht fest. Wenger wird immer wieder als potenzieller Trainerkandidat bei kriselnden Großklubs wie Real Madrid oder dem FC Bayern genannt. Auch sehen ihn manche Experten als möglichen Nachfolger von Joachim Löw auf dem Bundestrainer-Posten. „Es ist nicht hundertprozentig, dass ich zu einem Klub gehe“, so der Ex-Profi.

„Anfragen aus der ganzen Welt“

„Es gibt Verbände, Nationalmannschaften, es kann auch nach Japan sein“, erklärt Wenger. In der J-League arbeitete er zwischen 1994 und 1996 bei Nagoya Grampus. „Ich habe dank meiner 22 Jahre bei Arsenal große Erfahrungen auf vielen Niveaus. Es gibt Anfragen aus der ganzen Welt, den Fußball zu entwickeln.“ Vor seinem Abschied bei den Gunners wurde zeitweise eine Beförderung in einen Direktoren-Posten oberhalb der Trainerebene diskutiert. Eine solche Anstellung scheint nun auch denkbar. Wenger bei einem anderen Premier-League-Klub zu sehen wäre aber wohl kaum vorstellbar. Wenngleich er betont, London werde immer sein Wohnsitz bleiben. Mit dem Klub aus dem Stadtteil Holloway im Norden der Hauptstadt des Königreichs gewann der 68-Jährige unter anderem drei Meistertitel und sieben mal den FA-Cup.

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