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Wenger hofft auf Özil-Comeback beim DFB

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Die deutsche Nationalmannschaft hat sich am Dienstag bei der 1:2-Niederlage gegen Frankreich stark verbessert präsentiert. Die Ergebnisse seit dem WM-Debakel zeigen aber klar, dass die Krise der DFB-Auswahl nicht alleine Mesut Özil gelegen hat. Dessen Ex-Trainer Arsene Wenger hofft auf einen Weg zurück.

„Ich glaube, dass Deutschland Özil braucht“, so der 68-Jährige im Interview mit Sport Bild. Er hoffe, dass Joachim Löw den Mittelfeldmann von einer Rückkehr überzeugen kann. Allerdings hat der Bundestrainer bereits im September mitgeteilt, dies sei „überhaupt kein Thema“. Bei seiner Rücktrittserklärung infolge der sogenannten Erdogan-Affäre hatte der Spielmacher des FC Arsenal eine Tür offen gelassen. „Solange ich dieses Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit verspüre“ werde er nicht mehr für den DFB spielen, so Özil im Juli. Nach Ansicht von Wenger geht dem 30-Jährigen ohne internationale Auftritte allerdings auch selbst etwas verloren.

Was Özil ohne Länderspiele fehlt

„Weil ein kleines Stück an Motivation verschwindet, wenn man weiß, dass man nicht bereit sein muss für WM und EM“, so der Elsässer. An die maximale Leistungsfähigkeit komme ein Spieler ohne die besondere Anforderung von Nationalteams eher nicht heran, ist Wenger überzeugt. Ganz grundsätzlich wolle er sich in die Angelegenheit allerdings nicht einmischen. „Das ist mehr politisch als sportlich. Sehr sensibel zwischen Türken und Deutschen.“ Sein ehemaliger Schützling bei den Gunners sei in jedem Fall ein außergewöhnlich guter Spieler. „Özil war nicht der Schlechteste bei der WM“, erklärt Wenger zudem. Unter der Trainer-Legende absolvierte der 92-fache Nationalspieler bei Arsenal insgesamt 196 Pflichtspiele. Dabei gelangen ihm 37 Tore und 71 Vorlagen. Die Gunners gewannen in der gemeinsamen Zeit zwischen 2013 und Juni diesen Jahres dreimal den FA-Cup.

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