Bundesliga

Weitere Hannover-Transfers? Heldt legt sich nicht fest

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Hannover 96 überwintert mit lediglich elf Zählern auf einem direkten Abstiegsplatz. Zwei Neuzugänge sind bereits zum Team gestoßen, Andre Breitenreiter hätte gern weitere Verstärkung. Horst Heldt kann die seinem Trainer nicht ohne Weiteres in Aussicht stellen.

Dabei stimmt der Manager der Niedersachsen dem Chefcoach inhaltlich durchaus zu. „Natürlich ist es richtig, darauf hinzuweisen, wo noch Handlungsbedarf ist“, zitiert die Bild-Zeitung den 49-Jährigen. „Wir haben noch Lücken, es wäre sinnvoll, noch nachzulegen.“ Nach Verteidiger Kevin Akpoguma und Flügelspieler Nicolai Müller wären ein zentraler Mittelfeldmann und ein Stoßstürmer wohl am ehesten auf der Liste. Alleine, Heldt weiß um die wirtschaftlichen Limitationen seines Klubs.

Heldt will „versuchen, was möglich ist“

„Wir haben Rahmenbedingungen, können nicht aus dem Vollen schöpfen“, so der Ex-Profi. „Wir sind nicht auf Rosen gebettet.“ Die beiden Leihen von Akpoguma und Müller habe Präsident Martin Kind mit seinem Privatgeld finanziert. Es sei nur verantwortlich, dass Hannover Transfers auf ihre Umsetzbarkeit abklopft. Und deshalb nicht garantiert ist, dass noch weitere Neuverpflichtungen den Weg in die niedersächsische Hauptstadt finden werden. „Ideen haben wir, Möglichkeiten auch. Wir werden versuchen, was möglich ist“, versichert Heldt. Nach der Hinrunde fehlen den 96ern drei Punkte auf den Relegationsplatz. Auf das rettende Ufer sind es vier Zähler. Allerdings war der Trend gerade zum Ende der Halbserie alarmierend: Seit dem Sieg im Derby gegen den VfL Wolfsburg Anfang November gelangen nur zwei Remis aus sechs Spielen. Nach der Winterpause trifft das Breitenreiter-Team am 19. Januar auf Werder Bremen.

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