Bayer 04 Leverkusen

Weiser übt Selbstkritik

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Am vergangenen Wochenende war Mitchell Weiser wieder mal nur Teil der Ersatzbank. Der im Sommer neu hinzugeholte Außenbahnspieler teilte seinen Befürwortern bisher mitnichten mit, dass er sich für mehr empfehlen kann. Seine Zwischenbilanz fällt durchaus selbstkritisch aus.

Bayer Leverkusens und Mitchell Weisers Formkurve stehen äquivalent zueinander. Für beide Seiten läuft es in dieser Saison schlichtweg nicht, Platz zwölf in der Bundesliga darf niemanden zufriedenstellen. Die Bilanz von Weiser liest sich mit acht Startelf-Mandaten zwar vorerst nicht schlecht. Doch der Außenverteidiger wusste vor allen Dingen leistungsmäßig keineswegs zu überzeugen.

Offensive Aktionen verbessern

Weiser hat im kicker den ein oder anderen Parameter ausgemacht, an dem er noch arbeiten muss. In der Offensive könne er es noch besser, stellt er fest. Seine Flanken können noch besser werden: „Wenn wir im vorderen Drittel sind, spiele ich ganz gut mit, bei der letzten Aktion kann ich mich noch verbessern.“ Es gehe um Sicherheit, die Weiser vielleicht noch nicht so gefunden habe, dass er sich traue, ins Dribbling zu gehen: „Ich bin mir sicher, das wird.“

Ausrichtung kommt nicht gelegen

Ob er heute Abend (18.55 Uhr) im Europa-League-Heimspiel gegen Ludogorets Razgrad in die Startformation zurückkehren wird, ist offen. Gut möglich, dass gegen die Bulgaren erneut Kapitän Lars Bender die Position hinten rechts bekleidet. Man versuche, in den kommenden Spielen die Priorität auf die Defensive zu legen, erklärt Weiser mit Blick auf die nächsten Aufgaben. Ein Umstand, der dem offensiv ausgerichteten Verteidiger nicht gerade in die Karten spielt.

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