Bundesliga

Weinzierls Plan: Offensiv und ohne Ausreden gegen Dortmund agieren

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Der VfB Stuttgart ist aktuell Tabellenletzter, auch weil immer wieder wichtige Spieler fehlen. Die Personalsorgen will der neue Trainer Markus Weinzierl aber nicht als Ausrede gelten lassen und fordert gegen Dortmund ein offensives Spiel seiner Mannschaft.

Gegen den Tabellenführer (Samstag 15.30) steht der Tabellenletzte bereits unter Druck und muss überdies auch auf mindestens drei Spieler verzichten. So fehlen Marc-Oliver Kempf und Dennis Aogo (beide Muskelfaserriss) sowie Anastisios Donis (Muskelbündelriss). Für Markus Weinzierl ist das kein Grund zur Klage: „Wir haben ein paar Verletzte. Aber die Mannschaft hat Qualität. Wir müssen mit dem, was wir haben, arbeiten und das auf den Platz bringen“, sagte er gegenüber dem kicker. Fehlen könnte ebenfalls Daniel Didavi, der Spielmacher hat seit Wochen Probleme mit der Achillessehne. Eine Ausfallzeit wollte sein Trainer nicht prognostizieren: „Mal schauen, wie langwierig das ist.“ Vor einer Rückkehr stehen Mario Gomez und Andreas Beck, beide wurden im Testspiel gegen Sandhausen geschont. Gomez hatte sich bei der Niederlage gegen Hannover eine Kopfverletzung zugezogen, Andreas Beck signalisierte vor der Partie gegen Sandhausen Unwohlsein: „Er hat vor dem Spiel gesagt, er fühlt sich nicht hundert Prozent, dann haben wir ihn geschont“, so Weinzierl.

Weinzierl will die „Riesenchance“ gegen Dortmund nutzen

Der 43-Jährige ist, vielleicht auch aufgrund der möglichen Rückkehr von Gomez und Beck, optimistisch was die Partie gegen Dortmund angeht. „Natürlich ist die Konstellation so, dass der VfB 18. ist und der Tabellenführer kommt. Aber das gehen wir an. Es ist eine Riesenchance, mit drei Punkten unten rauszukommen“, gab er seine Zielsetzung vor. Zwar verfüge der BVB über „viel Qualität“, dennoch sieht der aktuelle VfB-Trainer „eher die Chance als alles andere.“ Sollte sich diese Haltung tatsächlich als siegbringend erweisen, dann stünde Stuttgart, entsprechende Ergebnisse der Konkurrenz vorausgesetzt, erstmals seit dem dritten Spieltag nicht im unteren Tabellendrittel.

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