Bundesliga

Weinzierl schützt Pavard: „Schwankungen“ nach Weltmeisterschaft normal

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Der VfB Stuttgart hat einen schwachen Start in die Saison erlebt und steht mit acht Zählern auf dem letzten Tabellenplatz. Auch Benjamin Pavard konnte seine gewohnten Leistungen bislang noch nicht abrufen.

Trainer Markus Weinzierl nahm Benjamin Pavard, den er bei Sky als „sehr angenehmen Typen“ bezeichnet hat, in Schutz: „Er hat im Sommer riesiges erlebt und geleistet. Das musst du als junger Spieler erstmal verarbeiten.“ Es sei, so der Coach weiter, „völlig normal, dass du nach so einer Weltmeisterschaft Schwankungen hast.“

Pavard noch stärker im Fokus der Öffentlichkeit

Vor allem sei er noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerutscht: „Gerade als Weltmeister ist es dann schwerer diese hohen Erwartungen zu erfüllen.“ Möglicherweise habe auch dieser Druck dazu geführt, dass Pavard etwa bei der 0:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund schwer patzte: „So etwas ist ihm noch nie passiert und wird ihm wohl auch in seiner Karriere nie mehr passieren.“

Weinzierl beschäftigt sich nicht mit Pavard-Zukunft

Pavard war im vergangenen Jahr Leistungsträger bei den Schwaben und präsentierte sich auch dann, wenn der VfB schwächelte, äußerst stabil. Nach der starken WM, als er als Rechtsverteidiger in sechs von sieben Spielen zum Einsatz kam und im Achtelfinale gegen Argentinien (4:3) traumhaft schön traf, gab es viele Angebote von Topklubs. Weinzierl wollte sich noch nicht damit auseinandersetzen, dass der Defensivallrounder im kommenden Sommer beim FC Bayern München oder einem anderen Spitzenverein auflaufen könnte: „Wenn er dann weg ist, ist es so. Aktuell ist er aber noch unser Spieler.“

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