Borussia Dortmund

Weidenfeller über letzten BVB-Meistertitel: „Konnte es in den Gesichtern der Bayern lesen“

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Der FC Bayern hat die letzten sechs Meisterschaften in der Bundesliga eingefahren. Zuletzt gelang es 2011 und 2012 Borussia Dortmund, die Münchner vom Titelgewinn abzuhalten. Der damalige Stammtorhüter Roman Weidenfeller weiß, woran ein echter Zweikampf um die Meisterschale erkennbar ist.

Für den 38-Jährigen kommt es auf die direkten Duelle mit dem Rekordmeister an. „In diesen Jahren waren die Spiele gegen die Bayern vom gegenseitigen allerhöchsten Respekt geprägt“, so der Weltmeister von 2014 gegenüber der Bild-Zeitung. „Das hat man schon beim Händeschütteln im Spielertunnel gemerkt. Da konnte man in den Gesichtern der Bayern schon lesen, dass sie uns sehr ernst nahmen.“ Den Schwarzgelben gelang unter Jürgen Klopp in den beiden Meisterjahren das Kunststück, alle vier Bundesliga-Duelle mit dem Rekordmeister für sich zu entscheiden.

Weidenfeller hat „ein sehr gutes Gefühl“

In den vergangenen Jahren habe Bayern hingegen das Gefühl entwickelt, die Dortmunder „mal eben an die Wand“ spielen zu können, so Weidenfeller. Der große Unterschied habe beim BVB selbst gelegen. „Klopp hat es geschafft, eine Mannschaft zu formen, in der jeder dem anderen alles abverlangt hat und vertrauen konnte.“ Der starke Saisonstart der aktuellen Mannschaft von Trainer Lucien Favre nährt neue Hoffnung nach einem spannenden Titelkampf. Beim neu zusammengestellten Team „habe ich auch ein sehr gutes Gefühl“, so Weidenfeller. Der gebürtige Rheinland-Pfälzer beendete im Sommer seine aktive Karriere. Mit über 450 Pflichtspielen, zwei Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiegen gehört er zu den erfolgreichsten Spielern der jüngeren BVB-Geschichte.

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