1. FC Köln

Wehrle: Modeste-Kündigung war rechtens

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Der Transfer Anthony Modestes zum 1.FC Köln war die Transfernachricht des gestrigen Tages. Doch die Angelegenheit könnte ein Nachspiel haben, sein ehemaliger Verein will die Rechtslage prüfen und juristische Schritte einleiten. Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle macht sich deswegen aber keine Sorgen.

Gegenstand der Diskussion ist Modestes Vertrag mit seinem ehemaligen Verein Tianjin Quanjian. Diesen kündigte er im August per einseitiger Klausel, wie es die Bild berichtete. Eigentlich wäre der Vertrag noch bis 2020 gültig gewesen, worauf sich auch der chinesische Klub beruft. Grund für Modestes Kündigung sollen nicht bezahlte Gehälter in Höhe von über 30 Millionen Euro sein.

Modeste hat wohl „wirksam gekündigt“

Gegen diesen Vorwurf und die Kündigung legten die Chinesen bei der FIFA Einspruch ein und wollen nun weiter rechtliche Schritte gehen: „Wir werden alles tun, um unsere Interessen zu verteidigen. Wir haben uns vorbereitet, um eine Klage gegen den 1. FC Köln und Anthony Modeste vor dem Sportgerichtshof (CAS) zu initiieren“, teilte der Klub auf seiner Website mit. Für Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle hat dieses Vorhaben wenig Chancen auf Erfolg: „Nach unseren Informationen und den Bewertungen der Anwälte, die wir bestätigt bekommen haben, hat er wirksam gekündigt“, sagte er gegenüber dem Express.

About Stefan Katzenbach

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