Bundesliga

Weghorst: „Ich habe mir zwölf Tore vorgenommen“

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Der Verpflichtung von Wout Weghorst des VfL Wolfsburg stieß im Sommer auf ein skeptisches Echo. Stürmern aus der niederländischen Eredivisie wird häufig nachgesagt, sie könnten sich auf höherem Niveau nicht durchsetzen. Ein erstes Zwischenfazit straft diese These Lügen.

Der 27-Jährige ist mit sieben Torbeteiligungen in zehn Pflichtspielen prächtig in seine erste Saison in Deutschland gestartet. Am Dienstag setzte er im DFB-Pokal im Derby bei Hannover 96 mit seinem Treffer in der Nachspielzeit den Schlusspunkt auf einen verdienten 2:0-Erfolg der Wölfe. Dabei schoss ihn Gegenspieler Walace an. Richtig zu stehen ist aber auch eine Stürmer-Qualität. „Ich bin auf einem guten Weg“, freut sich Weghorst gegenüber dem kicker über seinen guten Einstand in Niedersachsen. „Ich habe mir für das erste Jahr in Wolfsburg zwölf Tore vorgenommen“, so der dreifache Nationalspieler.

Weghorst „kann ich sein“

Er freue sich aber natürlich auch über Vorlagen. Der Erfolg der Mannschaft steht über allem. Im Team von Trainer Bruno Labbadia kommt er bereits ausnehmend gut zurecht. „Ich kann ich sein“, erklärt Weghorst. „Ich fühle mich super in unserer Mannschaft.“ Mit seinen eigenen Vorstellungen ist er aber nur teilweise zufrieden. In einigen Spielen habe er seine Bestleistung nicht abrufen können, so der selbstkritische 1,97-Meter-Hüne. Dennoch reichte es in der Bundesliga für Tore gegen große Namen. Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und der FC Bayern stehen unter anderem auf der Liste der Gegner, gegen die er traf. Am Samstag soll nach Möglichkeit Tabellenführer Borussia Dortmund dazu kommen.

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