Bundesliga

Wegen zweier Eigentore: Covics „sehr gebrauchter Tag“ gegen Schalke

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Hertha BSC hat mit 0:3 gegen Schalke 04 verloren, die ersten beiden Treffer schenkten die Berliner den Schalkern und vermiesten ihrem Trainer Ante Covic damit den Tag.

Der erste Schalker Saisonsieg war so gar nicht nach dem Geschmack von Ante Covic. Schließlich war seine Berliner Mannschaft maßgeblich dafür verantwortlich. Das 0:1 erzielte der Berliner Innenverteidiger Niklas Stark, als er bei einem Klärungsversuch den Ball an seinem Torhüter Rune Jarstein vorbei ins eigene Tor grätschte (38.). Der Abwehrmann hätte kurz vor der Halbzeit fast sogar noch das 0:2 verschuldet, als er den Ball im eigenen Strafraum an Schalkes Stürmer Guido Burgstaller verlor. Der schoss aber übers Tor (44.). Auch das Schalker 2:0 wurde maßgeblich durch die Hertha ermöglicht. Einen Schuss Burgstallers fälschte Starks Nebenmann Karim Rekik ins eigene Tor ab (48.). Das 0:3 durch Schalkes Außenverteidiger Jonjoe Kenny machte dann die Niederlage perfekt.

Covic fordert bessere Defensivarbeit

Hertha-Trainer Covic war nach dem Spiel bedient und kündigte gegenüber Sky Konsequenzen für die Länderspielpause an: „Das ist ein sehr bitteres Ergebnis. Wenn man weiß, dass man in den ersten drei Spielen acht Gegentore bekommt, dann weiß man, wo man in der Länderspielpause die Hebel ansetzen muss.“ Sein Team habe nach einem unglücklichen Spielverlauf letztlich die Partie verloren: „Die allererste Chance haben wir, machen wir aber nicht. Dann machen wir zwei Eigentore, somit kann man sagen, es ist ein sehr, sehr gebrauchter Tag.“

So kann es nicht weitergehen“

Unglücksrabe Niklas Stark erklärte sein Eigentor an gleicher Stelle folgendermaßen: „In der Situation, die zum Eigentor führt denke ich, dass da noch einer hinter mir ist und ich gehe lieber hin, als da nichts zu machen.“ In Bezug auf die nächsten Spiele forderte er: „Wir müssen das jetzt intern besprechen und schnellstmöglich ändern, denn so kann es nicht weitergehen.“

Burgstaller sieht verdienten Sieg

Schalkes Guido Burgstaller hingegen konnte mit dem Sieg bestens leben und hielt sogar einen höheren Sieg für möglich: „Wir hatten so viele Möglichkeiten, wo Hertha noch geklärt hat, so haben wir es durch zwei Eigentore erzwungen. Wir hätten sogar noch mehr Tore machen können.“ Deswegen sei der dreifache Punktgewinn „absolut verdient“ gewesen.

About Stefan Katzenbach

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