Bundesliga

Wegen Wechsel des Sohnes nach Berlin: Kind attackiert Andreas Köpke

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Hannover 96 wähnte sich kurz vor der Verpflichtung von Pascal Köpke von Erzgebirge Aue, doch der schwank in letztem Moment um, geht nun zu Hertha BSC. Ein ärgerlicher, aber nicht komplett unüblicher Vorgang in der Bundesliga. Doch die Begleitumstände machen ihn kurios. 96-Boss Martin Kind erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vater des Angreifers, Bundestorwarttrainer Andreas Köpke.

„Väter haben manchmal ihre eigenen Vorstellungen“, so der 74-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Vielleicht wäre es angemessener, sich als Vater da etwas defensiver in Dinge einzubringen.“ Nach seinen Informationen habe Andreas Köpke sich auch nach dem Ja-Wort seines Sohnes an die Niedersachsen für einen Wechsel nach Berlin eingesetzt. Zwischen 1983 und 1986 spielte der 61-fache Nationalspieler für den SSC Berlin und die Hertha.

Kind stellt die Stil-Frage

„Vom Niveau und vom Stil her muss man es kritisieren“, ärgert sich Kind. „Pascal Köpke hatte sich eindeutig für uns festgelegt. Aber die Liebe zu Hertha scheint jetzt doch größer zu sein. Ein ungewöhnlicher Vorgang, der mich nachdenklich macht.“ Unter anderem soll der Stürmer, der Erzgebirge Aue mit zehn Saisontoren zum Klassenerhalt (in der Relegation gegen den Karlsruher SC) verhalf, seinen Vater vorgeschickt haben, um den Niedersachsen abzusagen. Hannover muss nun weiter nach einem neuen Angreifer Ausschau halten. Bisher stehen als externe Neuzugänge Takuma Asano, Kevin Wimmer und Leo Weinkauf fest. Verlassen werden die 96er zum 01. Juli unter anderem Martin Harnik, Felix Klaus und Salif Sane.

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0 Comments

  1. Torsten Lampert

    08.06.2018 at 15:42

    Sehr geehrter Herr Kind,
    vielleicht müssen Sie sich erst einmal an die eigene Nase fassen und für eine veränderte Grundstimmung in Ihrem Verein sorgen. Dann kommen junge Spieler vielleicht auch wieder gerne.

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