1. FC Kaiserslautern

Wegen Schiedsrichtern: Bader übt harsche Kritik am DFB

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Der 1.FC Kaiserslautern gehört sicher zu den größten Klubs, die jemals in der 3. Liga gespielt haben. Alleine zum Auftakt in die Saison gegen 1860 München kamen mehr als 40 000 Zuschauer auf den Betzenberg. Martin Bader sieht die Leistungen der Schiedsrichter in der dritten Spielklasse nicht auf entsprechend hohem Niveau.

„Wenn wir sie in der Breite betrachten, gibt es ein grundsätzliches Problem“, so der Sportchef der Roten Teufel gegenüber dem kicker. Den Bundesliga-erfahrenen Manager ärgert dabei vor allem, dass häufig junge Unparteiische eingesetzt würden, die ihre ersten Spiele auf diesem Niveau absolvieren. „Der DFB gibt uns einen riesengroßen strikten Anforderungskatalog, was wir alles liefern müssen“, erklärt Bader sein Unverständnis. „Von Werbeverträgen über Sicherheitskonzepte bis zur LUX-Zahl des Flutlichtes muss alles auf höchstem Niveau sein.“

„Denen tut man auch keinen Gefallen“

Bei den Schiedsrichtern halte der DFB diesen Anforderungen selbst nicht stand. „Die 3. Liga sollte nicht nur Testbecken für die 2. und 1. Liga sein“, so Bader. „Eine gewisse Verlässlichkeit und Qualität bei den Spielleitungen sollte gewährleistet sein.“ Natürlich sei es wichtig, dass junge Leute ihre Erfahrungen sammeln dürfen. „Manche Spiele sind ab und an vielleicht aber noch eine Nummer zu groß für diejenigen, denen man damit auch keinen Gefallen tut.“ Gerade bei Lauterer Beteiligung kann es hoch hergehen. Das Publikum im Fritz-Walter-Stadion bleibt auch nach dem Absturz in die Drittklassigkeit eines der emotionalsten in Deutschland.

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