Frankreich

Wegen Financial Fair Play: Marseille im Fokus der UEFA

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RB Leipzigs Europa-League-Gegner Olympique Marseille hat wegen angeblicher Verletzungen des Financial Fair Play Ärger mit der UEFA.

RB Leipzigs Europa-League-Gegner Olympique Marseille hat wegen angeblicher Verletzungen des Financial Fair Play (FFP) Ärger mit dem europäischen Fußball-Verband UEFA. Der Verein hat laut Angaben der Zeitung L’Equipe nach dem Verkauf durch die Ex-Eigentümerin Margarita Louis-Dreyfus 2016 an den Amerikaner Frank McCourt mehr als die zugestandenen 30 Millionen Euro Schulden gemacht.

Der Verein verhandelt jetzt mit der Finanzkontrolle der UEFA (ICFC). Möglich ist dabei ein Freispruch wegen Geringfügigkeit (unter zehn Millionen Überschreitung), die Einstellung gegen Zahlung einer Buße oder eine Anklage. Louis-Dreyfus ist die Witwe des einstigen adidas-Besitzers Robert, der in den Sommermärchen-Skandal um die Vergabe der WM 2006 in Deutschland verwickelt war.

Im Fall von Marseille ist die zweite Variante der Bestrafung wahrscheinlicher. Jene würde wie 2014 bei Paris St. Germain darauf hinauslaufen, dass Marseille mit einer hohen Geldstrafe im zweistelligen Millionenbereich auf Bewährung verurteilt wird, aber nur noch 21 statt 25 Spieler auf die Liste der Spielberechtigten bei der nächsten Europapokalteilnahme setzen darf. Paris St. Germain muss sich bei Verhandlungen am 19./20. April wegen der Kosten der Transfers von Neymar und Kylian Mbappe erklären.

 

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