Borussia Dortmund

Wegen Diallo: Schröder wehrt sich gegen Preistreiber-Vorwurf

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Mainz 05 steht vor einem Sommer der wichtigen Entscheidungen in der Kaderzusammenstellung. Dem Vernehmen nach könnten einige Spieler von elementarer Bedeutung für das Spiel der Nullfünfer den Klub verlassen, dabei Ablösen in nie dagewesener Höhe einspielen. Nachdem Suat Serdar den Verein per Ausstiegsklausel Richtung Schalke 04 verließ, hat Sport-Chef Rouven Schröder bei allen weiteren Kandidaten den Finger drauf. Er wehrt sich gegen den Vorwurf, für Abdou Diallo überzogene Forderungen zu stellen.

„Man muss sich wundern, wie solche Meldungen entstehen“, sagte er gegenüber kicker. „Wir haben mit keinem Verein über eine Summe gesprochen oder gar verhandelt, können also keine Mondpreise aufgerufen haben.“ Die Bild-Zeitung hatte gemeldet, Mainz fordere 28 Millionen Euro für den 22-jährigen Innenverteidiger, an dem Borussia Dortmund starkes Interesse zeigen soll. BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte sich gegenüber dem Boulevardblatt über Phantasie-Preise auf dem Transfermarkt beschwert.

„Wir sind entspannt“

Schröder will den weiteren Verlauf des internationalen Transfermarkts abwarten. Bislang sei der noch verhalten, Vereine beobachteten bislang eher, als dass sie verhandelten. „Wie viel sich verändert, wird man diesen Sommer wohl erst spät absehen können, wohl erst nach der WM“, so der 42-Jährige. Mainz hat neben Serdar bisher nur Verteidiger Leon Balogun an Premier-League-Klub Brighton and Hove Albion verloren, der Vertrag des nigerianischen WM-Teilnehmers lief im Sommer aus. „Wir sind entspannt. Wir können sagen, dass wir eine funktionierende Viererkette unter Vertrag haben“, sagte Schröder im Hinblick unter anderem auf den langfristigen Kontrakt von Diallo, der sich 2017 für fünf Jahre an die Rheinhessen band.

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