Bundesliga

Wegen Coronakrise: Eintracht rechnet mit 20 Millionen Verlust

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Eintracht Frankfurt vermeldete im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von rund 37 Millionen Euro – nach dem FC Bayern München das zweitbeste Ergebnis der Bundesliga. Dennoch rechnen die Hessen durch die Coronakrise mit einem erheblichen Verlust.

Die Frankfurter Eintracht hat in den vergangenen Jahren ordentlich gewirtschaftet. Auch durch die Abgänge der Stürmer Sebastien Haller und Luka Jovic im vergangenen Sommer konnten die Hessen im letzten Geschäftsjahr Rekordzahlen verbuchen. Doch laut Informationen der Bild rechnen die Verantwortlichen aufgrund der Coronakrise mit einem Verlust von rund 20 Millionen Euro. „Finanziell tut Corona den Vereinen richtig weh“, konstatierte Aufsichtsratsboss Wolfgang Steubing gegenüber dem Blatt. Grund dafür sollen vor allem die sinkenden, nationalen TV-Gelder sein (mindestens 10 Prozent weniger), was einen Verlust von rund 13 Millionen Euro bedeuten soll.

Steubing beklagt „weggerissenes“ Polster

Auch die internationalen TV-Gelder, von denen Eintracht Frankfurt durch die europäischen Auftritte profitiert, dürften sinken. Zudem fehlen den Frankfurtern rund sieben Millionen Euro Einnahmen durch die „Geisterspiele“ ohne Zuschauer. Sorgen muss man sich um den Klub zwar keine machen, aber große Sprünge sind dadurch eben auch nicht drin. „Uns schmerzt natürlich, dass wir uns zuletzt ein schönes Polster geschaffen haben, mit dem wir hätten investieren können und dann wird das Polster durch Corona einfach so weggerissen“, klagt Steubing.

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

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