Bundesliga

Wechselt Forsberg? Mintzlaff bremst Vertragsverlängerungswunsch

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Emil Forsberg steht noch bis 2022 bei RB Leipzig unter Vertrag. Der Schwede strebt dennoch eine zeitnahe Verlängerung des Kontrakts an und droht ansonsten einen Wechsel an. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat hingegen keine Eile.

Emil Forsberg kokettiert seit Jahren schon mit einem Abgang von RB Leipzig. Der Offensivmann fühle sich zwar „sehr wohl“ bei den Sachsen und habe im fünften Jahr eine „große Verbindung“ zum Klub entwickelt. Dennoch gelten Spanien oder Italien als Ziele, die den 28-Jährigen locken. Eine Verlängerung des 2022 laufenden Vertrags mit Gehaltsanpassung könnte ihm aber einen Verbleib schmackhaft machen.

Andere Prioritäten bei RB

Oliver Mintzlaff sieht dazu aber keinen Grund, wie er bei Bild sagte: „Er hat ja noch lange Vertrag und wir haben ja erst letztes Jahr verlängert. Da gibt es sicherlich andere Prioritäten – Spieler, die dann im Sommer nur noch ein Jahr Vertrag haben.“ Die auf dem Transfermarkt umgarnten Lukas Klostermann und Dayot Upamecano sind dabei zu nennen.

Mintzlaff zieht einen Quervergleich

Der Geschäftsführer wurde deutlich: „Natürlich müssen wir marktgerecht zahlen. Aber wir können nicht jedes Tor und jedes herausragende Spiel wieder neu prämieren. Der Marketing-Mitarbeiter bekommt ja für eine neue Kampagne auch nicht gleich einen Sonderbonus. Wir zahlen anständige Gehälter und erwarten dafür auch Leistung.“

Vertragsverlängerung dennoch möglich

Mintzlaff wollte eine Anhebung der Bezüge von Forsberg nicht ausschließen: „Aber, wir unterliegen natürlich auch den Mechanismen des Fußballs. Wenn jemand über einen längeren Zeitraum sehr gute Arbeit abliefert, setzt man sich mit dem Spieler und dem Berater zusammen und verlängert möglicherweise den Vertrag. Und passt dann natürlich auch die Bezüge an.“

Forsberg noch nicht herausragend

Der Vorstoß des Nationalspielers verwundert dennoch, aktuell nämlich agiert er nicht auf allerhöchstem Niveau. In der Bundesliga saß Forsberg schon einige Male auf der Bank, vier Scorerpunkte in neun Partien sind angesichts der herausragenden Offensivleistungen von Leipzig kein überragender Wert. Möglicherweise bremst Mintzlaff auch deshalb in der Causa Forsberg.

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