Borussia Dortmund

Watzke über Ronaldo-Transfer: „Ablöse hätten wir hinbekommen“

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Der Transfer von Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin beherrscht die Schlagzeilen. Auch Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, kommentierte den Mega-Deal am Dienstag im ZDF.

„Cristiano Ronaldo ist der größte und erfolgreichste Spieler der letzten Jahre, da geht es um das Ganze und nicht um das Alter von 33“, so Watzke in der Sendung Markus Lanz. „Er trainiert auf unfassbarem Niveau, er kann noch drei Jahre gut spielen.“ Für die Alte Dame gehe es dabei nicht nur um den sportlichen Wert, auch die Marke Ronaldo spiele eine Rolle. „Er hat 300 Millionen Follower in den sozialen Medien, das hat auch einen Wert“, sagte der 59-Jährige. Er gratulierte neben Juve auch der Serie A insgesamt für den Coup, der eine ungemeine Strahlkraft entwickle.

„In Dortmund unmöglich“

„Die Ablösesumme ist zwar ein großes Problem, aber das hätten wir vielleicht noch hingekriegt“, scherzte Watzke auf die Frage, warum Dortmund den Weltstar nicht selbst geholt hat. „Aber das Gehalt ist glaube ich relativ üppig. Bei Juventus Turin steht ja FIAT dahinter, wir müssen unser Geld selbst verdienen.“ Ronaldo soll nach Medienberichten rund 30 Millionen Euro netto pro Saison kassieren. „In Dortmund wäre das nicht möglich, wir wissen, wo wir herkommen“, versicherte Watzke einen maßvolleren Umgang mit den Klub-Finanzen.

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