Borussia Dortmund

Watzke: Stöger soll über den Sommer hinaus bleiben

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Borussia Dortmund hat sich nach einer unruhigen Winter-Transferperiode gefangen und zuletzt zwei Siege in Folge gefeiert. Trainer Peter Stöger ist in der Bundesliga noch unbesiegt und konnte in sieben Partien 15 Punkte sammeln. Wie geht es beim Österreicher nach dem Sommer weiter?

Der Vertrag von Stöger läuft im Sommer aus. Der 51-Jährige wurde im Dezember beim 1. FC Köln nach viereinhalb Jahren entlassen und heuerte eine Woche später bei Dortmund als Nachfolger des glücklosen Peter Bosz an. Vorstandschef Hans-Joachim Watzke ließ bei Wontorra – Der Fußballtalk keine Zweifel am Interesse, über 2018 hinaus weiterarbeiten zu wollen: „Wir wären schön blöd, wenn wir da nicht weitermachen wollen, wenn es so weitergeht bei uns.“

Große Vertrauensbasis

Die Verantwortlichen des BVB sind zufrieden mit der Arbeit des Österreichers, der bislang nur im DFB-Pokal-Achtelfinale beim FC Bayern München eine 1:2-Niederlage einstecken musste: „Er ist ein außergewöhnlicher Trainer, die wichtigen Komponenten stimmen zwischen uns und wir haben eine Vertrauensbasis wie früher zu Jürgen Klopp.“ Natürlich – so Watzke weiter – sei dies auf persönlicher Ebene noch nicht so gewachsen, wie mit dem ehemaligen Erfolgscoach der Dortmunder. Aber vor allem das Vertrauen sei groß, „Dinge die unter uns besprochen werden, bleiben auch unter uns.“

Stöger bringt Spieler in die Spur

Stöger habe zudem die Fans bereits auf seine Seite ziehen können, sie haben schätzen gelernt, wie ruhig er beim ganzen Wechsel-Theater rund um Pierre-Emerick Aubameyang geblieben ist. Zudem blühen einige Spieler unter ihm auf, vor allem Andre Schürrle wusste in den vergangenen beiden Partien mit einem wichtigen Treffer gegen den 1. FC Köln (3:2) und einer Vorlage gegen den Hamburger SV (2:0) zu überzeugen. Die Gerüchte, Julian Nagelsmann könne im Sommer übernehmen, verstummen zusehends. „Wir haben mit niemandem eine Verabredung“, stellte Watzke klar und sagte zur Zukunft von Stöger: „Wir setzen uns zuerst mit ihm zusammen und schauen dann weiter.“ Auf Nachfrage, ob er der erste Ansprechpartner sei, sagte er ganz konkret: „Ja!“

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