Borussia Dortmund

Watzke: Nach diesen Gesichtspunkten wurden die Neuzugänge ausgesucht

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Borussia Dortmund hat trotz des 2:2 gegen Hertha BSC einen starken Saisonstart hingelegt: 21 von 27 Punkten in der Bundesliga, maximale Punktausbeute in der Champions League und zweite Runde im DFB-Pokal. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg: Die Neuzugänge. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärte im Aktuellen Sportstudio, worauf es dem BVB dabei ankam.

47 Gegentore in 34 Bundesligapartien, in der Champions League sieglos mit zwei Zählern in der Vorrunde ausgeschieden und auch nach dem Abstieg in die Europa League war im Achtelfinale Schluss gegen RB Salzburg (1:2/0:0). Borussia Dortmund war in der Saison 2017/18 ein fragiles Gebilde, die Installation von Peter Bosz als Cheftrainer eine Fehlbesetzung. Nachfolger Peter Stöger konnte das Team zwar noch von Rang acht auf vier und somit in die Königsklasse führen. Doch allen war klar: Es musste sich einiges ändern beim BVB.

Königstransfer Favre

Den Königstransfer gab es an der Seitenauslinie: Lucien Favre konnte mit einem Jahr Verspätung aus Nizza verpflichtet werden. Der Schweizer gilt als der Architekt des aktuellen Erfolgs, der BVB führt die Tabelle in der Bundesliga (29:10 Tore) und Champions League (8:0) an und spielt dabei hochattraktiven Fußball. Im Sommer haben die Verantwortlichen des Vereins die Köpfe zusammengesteckt und das Profil für neue Spieler klar abgesteckt.

Nach diesen Gesichtspunkten wurden die Neuzugänge ausgesucht

„Wir mussten stabiler werden und haben eine bessere Balance in unserem Spiel gebraucht“, analysierte Hans-Joachim Watzke. Im vergangenen Jahr habe das Team in der Hinserie zu viele Gegentreffer kassiert und in der Rückrunde nicht mehr guten Fußball gespielt. Neben der Attraktivität fehlten auch die nötige Körpergröße und vor allem die richtige Mentalität im Team: „Der Faktor Arbeit hat einen positiven Charakter im Ruhrgebiet. Du kannst der größte Techniker der Welt sein, aber du musst den Fans das Gefühl geben, dass du immer bereit bist alles zu geben.“

Mehr Mentalität benötigt

Die Mannschaft habe zu oft versucht, problematische Situationen spielerisch zu lösen. Dabei seien „die Basics“ verloren gegangen. Mit Axel Witsel und Thomas Delaney wurden deshalb zwei Neuzugänge für zusammengerechnet rund 40 Millionen Euro verpflichtet, die dem Team die nötige Mentalität zugeführt haben. Die ersten drei Monate der neuen Spielzeit zeigen: Die Kaderkorrekturen haben bislang gefruchtet.

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