Borussia Dortmund

Watzke: Keine Garantien für Sancho-Verbleib

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Jadon Sancho hat den europäischen Großklubs längst den Kopf verdreht. Welchen Weg der Youngster im kommenden Sommer einschlagen wird, ist offen. Bei Borussia Dortmund wissen sie, dass es ein schweres Unterfangen ist, den überaus talentierten Flügelspieler zu halten. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke macht klar, dass ein Wechsel im kommenden Sommer kein Thema ist – zumindest von Vereinsseite.

Auf die Frage des Pay-TV-Senders Sky, ob Jadon Sancho im kommenden Sommer auf den Markt käme, erörterte Hans-Joachim Watzke: „Nö, eigentlich nicht, weil er einen Vertrag bei uns hat.“ Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund weiß allerdings, dass dem englischen Senkrechtstarter schwerreiche Klubs Avancen machen.

Ständiger Austausch

Infolge dessen erklärt der BVB-Boss, dass Spieler- und Vereinsseite in ständigem Austausch miteinander seien. Als Gesprächsstoff dient daher auch ein möglicher Transfer. „Ein Spieler wie Jadon, der natürlich ein außergewöhnliches Talent hat – da muss man auch nicht so tun, als wenn wir nicht mit ihm reden würden, wenn irgendwas kommt“, sagte Watzke. „Vielleicht kommt er und sagt ‚Ich würde gerne zu den und den Konditionen wechseln‘, dann bespricht man das miteinander.“

„… dann sind wir am glücklichsten“

Sanchos Vertrag ist zwar noch bis 2022 datiert. Anhand der Interessenten (u. a. Manchester United, FC Liverpool, Real Madrid) ist aber davon auszugehen, dass früher oder später eine Offerte in Watzkes Büro eingehen wird, die die magische 100-Millionen-Grenze übersteigen wird. Dessen ist sich der BVB-Macher durchaus bewusst. „Ich gebe keine Garantien für die Ewigkeit“, äußerte er und fügte an: „Ich kann nur sagen: Wenn niemand kommt, sind wir am glücklichsten.“

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