Borussia Dortmund

Watzke: Deshalb hat der BVB Plea nicht geholt

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Trainer Lucien Favre hat Alassane Plea bei OGC Nizza trainiert und zu einem der stärksten Stürmer in Frankreich reifen lassen. Nach Favres Wechsel zu Borussia Dortmund wurde durchaus spekuliert, dass ihm Plea folgen könnte. Doch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke begründete bei Wontorra – Der Fußballtalk weshalb sich der BVB dagegen entschied.

„Wir haben uns einfach anders entschieden“, sagte Hans-Joachim Watzke und ging ins Detail: „Wir haben Plea bewertet und danach andere Pläne gehabt.“ Borussia Dortmund sei ins Risiko gegangenen und habe bei der Suche nach einem neuen Angreifer bewusst auf Zeit gespielt: „Da musst du Nerven haben. Es ist schwer, einen Neuner zu finden.“

Diskussionen über Plea

14 Tage vor dem Ende der Transferperiode im August kam der Markt dann ins Rollen und die Borussia verpflichtete Paco Alcacer vom FC Barcelona. Mit Lucien Favre habe man zwar über dessen Ex-Spieler Plea gesprochen, aber es gebe eben viele gute Spieler auf dem Markt, „die nicht in unserer Verlosung drin sind.“

Alcacer passt wohl besser zu Reus

Borussia Mönchengladbach könne mit Plea, der für 23 Millionen Euro verpflichtete Franzose traf bereits achtmal in der Bundesliga für die Fohlenelf, zufrieden sein. Ob er in Dortmund so eingeschlagen hätte, ließ Watzke offen und zog Marco Reus heran: „Es war von Beginn an klar, dass Favre ihn auf die „10“ zieht. Marco und Paco Alcacer passen als wohl etwas besser zusammen, weil er ein anderer Stürmertyp ist.“ Die ersten Wochen geben dem Geschäftsführer bei dieser Einschätzung recht.

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