Bundesliga

Was Naldo nervt

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Nach zuletzt zwei Spielen auf der Bank rotierte Naldo bei Schalke 04 wieder in die Anfangsformation. Im Zuge dessen wurde auch darüber gemunkelt, dass der Brasilianer seinem für Fußballer hohen Alter von 36 Jahren Tribut zollen muss. Derartige Diskussionen kommen bei dem Verteidiger gar nicht gut an.

Beim 2:0 in Düsseldorf gehörte Naldo nach zuvor zwei Ligaspielen Pause wieder zur ersten Elf von Schalke 04. Wegen Altersgründen ließ Domenico Tedesco den Brasilianer schon mal nicht auf der Bank. Sowohl in Düsseldorf als auch beim 1:0 in Moskau gehörte Naldo zu den besten Spielern in Königsblau – seine Kritiker verstummten vorerst.

„Das nervt ein bisschen“

Dass das Thema Alter im Umfeld des ehemaligen brasilianischen Nationalspielers (vier A-Einsätze) immer mal wieder zur Sprache kommt, kommt bei Naldo gar nicht gut an. „Ich höre immer nur, dass ich schon 36 bin. Das nervt ein bisschen“, wird er beim Westfälischen Anzeiger zitiert. „Jeder spricht immer nur über das Alter. Keiner darüber, dass die jungen Spieler noch mehr verletzt sind. Ich verstehe nicht, warum. Auch wenn Verletzungen dazu gehören.“

„Bin immer bereit“

In der vergangenen Saison verpasste Naldo keine Bundesliga-Sekunde. Für ihn also ein ungewohnter Umstand, plötzlich auf der Bank Platz nehmen zu müssen. „Ich bin immer bereit, das habe ich dem Trainer und dem Manager gesagt. Aber ich akzeptiere die Entscheidung“, sagt der Routinier weiter. Im Zuge der nächsten englischen Wochen muss Naldo jedoch damit rechnen, weitere Male aus der Anfangsformation zu rotieren.

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