Bundesliga

Warum Rummenigge jedes Jahr das „Finale dahoam“ schaut

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Jeder Mensch hat so seine Eigenarten. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern, schaut sich jedes Jahr im Sommer das 2012 verloren gegangene Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea an. Zudem geht der Manager davon aus, dass früher oder später eine europäische Superliga kommen wird.

In der heimischen Arena wollte der FC Bayern den Königsklassen-Titel perfekt machen. Doch am 19. Mai 2012 unterlag die damals von Jupp Heynckes geleitete Mannschaft im Finale der Champions League dem FC Chelsea mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Vereinschef Karl-Heinz Rummenigge schaut sich das „Finale dahoam“ noch heute an – jedes Jahr aufs Neue.

Jedes Jahr im Sommer

„Jedes Jahr im Sommer schaue ich mir in meinem Ferienhaus die Niederlage des FC Bayern im „Finale dahoam“ 2012 an – und jedes Mal entdecke ich neue Aspekte“, erzählt der 63 Jahre alte Manager dem Magazin 11 Freunde. Rummenigge begründet das beständige Anschauen des Endspiels folgendermaßen: „Niederlagen sind zwar bitter, aber sie bringen einen Fußballer zurück auf den Boden – und sie gehören zu diesem Spiel dazu.“

Gegen die europäische Superliga

Darüber hinaus rechnet Rummenigge damit, dass es zukünftig eine europäische Superliga geben wird. Er vermute, dass diese Liga eines Tages kommen werde. „Aber fragen sie mich nicht, wann“, sagt er. Rummenigge sei froh, dass die Gründung nicht mehr in seine Verantwortung als Chef des ECA falle. Denn: „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass so ein Projekt alle nationalen Ligen beschädigen würde. Denn alle würden von heute auf morgen nur noch zweitklassig sein. Aber viele Vereine verfolgen zu sehr ihre wirtschaftlichen Eigeninteressen.“

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