Bundesliga

Warum Nagelsmann Rangnick bei Leipzig nicht als seinen Chef sieht

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Für Julian Nagelsmann wird die Partie zwischen der TSG Hoffenheim und RB Leipzig ein besonderes Spiel. Allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz: Das Duell mit seinem künftigen Klub wird ihn nicht kalt lassen. Nun äußerte sich der 31-Jährige erstmals zur Struktur bei den Sachsen.

„Mein Chef ist Oliver Mintzlaff, wenn mich nicht alles täuscht“, so der Erfolgscoach der Kraichgauer auf eine Frage der Bild-Zeitung, wie es wohl werde gegen seinen künftigen Boss anzutreten. Gemeint ist Ralf Rangnick, der für die Übergangssaison auf der Leipzig-Bank sitzt und nach Ankunft von Nagelsmann wieder ausschließlich Sportdirektor wird. „Ich glaube nicht, dass der Sportdirektor der Chef ist. Vielleicht ein Vorgesetzter.“ Theoretisch mag das in der Tat so sein. Doch auch ihm ist bewusst: Bei den Bullen hält Rangnick alle Fäden in der Hand.

„Sie werden viel Stress machen“

Grundsätzlich ist Nagelsmann versucht, die Besonderheit seines Wechsels herunterzuspielen. „Die Konstellation hat es schon ganz häufig gegeben, nur hat es vorher keiner gesagt.“ Er hatte bereits im Sommer seinen Transfer nach Sachsen zum Saisonende angekündigt. Zumindest in der Öffentlichkeit war das ein eher ungewöhnlich offener Umgang mit seiner persönlichen Zukunft. Sportlich erwartet der 31-Jährige mit den Gästen eine schwere Aufgabe. „Sie werden gerade zu Beginn viel Stress verursachen. Es geht darum, die Anfangsphase positiv zu gestalten.“ Je länger die Partie andauere, desto größere Räume erwartet er allerdings für sein Team. Hoffenheim, aktuell Tabellen-9., würde mit einem Sieg an Leipzig vorbeiziehen und den Anschluss an die Tabellenspitze wahren.

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