1. FC Nürnberg

Warum Köllner keine Verstärkungen fordert

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Der 1.FC Nürnberg überwintert als Tabellenschlusslicht der Bundesliga. Gerade mal elf Zähler sammelten die Franken in der Hinrunde, haben damit aber nur drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Allerdings droht die Konkurrenz auf dem Transfermarkt aufzurüsten. Michael Köllner übt sich hingegen in Bescheidenheit.

„Ich bin Realist“, zitiert kicker.de den Trainer des Clubs aus dem Trainingslager in Benahavis (Spanien). „Was soll ich mich mit Dingen beschäftigen, die ich nicht verändern kann?“, fragt er rhetorisch. Köllner weiß genau, dass für Nürnberg finanziell keine großen Sprünge möglich sind und die Suche nach bezahlbaren Verstärkungen deshalb äußerst schwierig ist. „Da könnte ich mir höchstens ein Alibi verschaffen, es würde mich aber zu viel Energie kosten“, so der 49-Jährige. Die Rettung muss wohl mit vorhandenem Personal angegangen werden. Zu diesem Zweck plant er eine flexiblere Grundausrichtung.

Köllner fordert: „Wir müssen unberechenbar bleiben“

Ein Thema könnte dabei öfter die Mittelfeld-Raute werden. „Wir haben in der Liga gute Erfahrungen damit gemacht“, so Köllner. Grundsätzlich gelte es, sich auch innerhalb eines Spiels immer wieder zu verändern und die Gegner so vor neue Aufgaben zu stellen. „90 Minuten in einem System auszuharren, dafür reicht die Qualität des Kaders nicht aus“, so seine ehrliche Einschätzung. „Wir müssen unberechenbar bleiben“, lautet deshalb die Formel für die Rückrunde. Sie beginnt für den Club am 20. Januar mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC.

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