2. Bundesliga

Walpurgis und die Angst vor dem „Negativstrudel“

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Dynamo Dresden wartet in der 2. Bundesliga inzwischen seit vier Partien auf einen Sieg. Am Sonntag gelang mit einem torlosen Unentschieden gegen Jahn Regensburg immerhin der erste Punktgewinn im Kalenderjahr 2019. Maik Walpurgis weiß trotzdem, wie gefährlich die Lage für die Sachsen noch werden kann.

„Solange du keine 40 Punkte hast, musst du hellwach sein“, zitiert die Bild-Zeitung den Trainer. „Denn wenn du einmal in diesem Negativstrudel drin bist, kommst du kaum noch raus.“ Nach der Nullnummer gegen den SSV Jahn hatte der 45-Jährige bereits das Beispiel von Eintracht Braunschweig bemüht, um den Ernst der Lage klar zu machen. Die Löwen standen in der Vorsaison nach 22 Spielen mit 26 Zählern auf Rang zwölf, genau wie heute Dynamo. Allerdings trennten den deutschen Meister von 1968 damals nur drei Punkte vom Relegationsplatz. Bei Dresden sind es heuer sieben Zähler Vorsprung.

Walpurgis trotz schwacher Serie vom Klassenerhalt überzeugt

Auch deshalb ist Walpurgis noch vom Klassenerhalt überzeugt. „Unsere Leistung und die Entwicklung der Mannschaft ist immer noch so, dass wir es verhindern können und werden, da ganz unten rein zu rutschen.“ Die Sachsen haben es dabei komplett in der eigenen Hand. Sie treffen bis auf den MSV Duisburg noch auf alle Teams, die aktuell in der Tabelle unter ihnen stehen. Allerdings hilft die aufkommende Unruhe im Umfeld des Klubs dabei nicht. „Wir müssen selbstkritisch mit uns umgehen, aber uns in erster Linie auf unsere Leistung konzentrieren“, sagt Walpurgis deshalb. Der Westfale hatte das Traineramt bei Dynamo im September von Uwe Neuhaus übernommen. Seit einem starken Start mit drei Siegen aus den ersten vier Partien ist Sand ins Getriebe geraten. Aus 15 Spielen holte der Klub seither lediglich 14 Punkte.

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